Adolf  Jahn

Allegorien der preußischen Hochschulen Marburg und Greifswald
für die königliche Bibliothek Unter den Linden, Berlin, 1914
heute: Staatsbibliothek zu Berlin,  Preußischer Kulturbesitz, Universitätsstraße,
Berlin-Mitte

Allegorien der preußischen Hochschulen Marburg und Greifswald


Allegorien der preußischen Hochschulen Marburg und Greifswald


Allegorie linke Seite


Allegorie linke Seite


Allegorie rechte Seite


Allegorie rechte Seite


"Die königliche Bibliothek Unter den Linden


Die zentrale Lage der Bibliothek in Nähe des kaiserlichen Schlosses und das Interesse des Kaisers an Kunst, Wissenschaft und Repräsentation ließen das Gebäude zu einem symbolbefrachteten dynastischen Monument werden: vom Tag der Grundsteinlegung am 2. September 1903 bis hin zum Tag der Einweihung am 22. März 1914.....

Genau in dieser Tradition seiner Vorfahren sah sich auch Kaiser Wilhelm II. Als Förderer der Wissenschaften und Anreger der Künste wollte er sich an Berlins Prachtboulevard ein bauliches Denkmal setzen. Das von Harnack aufgestellte Bildprogramm bezog sich auch auf den genius loci und die umstehenden Universitätsgebäude.

Zur Dorotheenstraße, wo der Haupteingang der zukünftigen Universitätsbibliothek vorgesehen war, wurden Allegorien alter Universitätsstädte aufgestellt: Padua und Salerno von Hilgers, Bologna und Paris von Augst Vogel. Zur Universitätsstraße hin wurden acht Figuren platziert, die preußische Hochschulen darstellen sollten: Die Statuen von Königsberg, Breslau, Charlottenburg und Hannover wurden von Otto Lessing gestaltet.

Die Technische Hochschule Charlottenburg wurde durch den Architekten, die TH Hannover durch die Ingenieurskunst repräsentiert.

Marburg und Greifswald wurden von Adolf Jahn, Aachen und Danzig von Marin Wolff entworfen..."


aus: Sander, Oliver: die Universität und die Berliner Mitte im späten Kaiserreich
       Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin



Allegorien der Universitätsstädte Marburg und Greifswald
Entwürfe zu den Allegorien der preußischen Hochschulen Marburg und Greifswald


zum Seitenanfang