Adolf  Jahn


        Nathan-Fälschung; Auktionshaus Schwab, Mannheim; Auktionshaus Mehlis, Plauen; Kunstauktionshaus Schloss Ahlden; "ebay"; "ebay"; "ebay"; Galerie Leroy Nadia, Frankreich; "ebay"


Statuette Nathan der Weise, 1893

Nathan der Weise
Statuette "Nathan der Weise", Alabaster, auf Marmorsockel, Höhe 40 cm, mit Sockel 55,5 cm, ©Photo: M. Jahn




Photographie Nathan der Weise
Photographie der Statuette "Nathan der Weise", vermutlich des Originals



Auf der Grossen Berliner Kunst-Ausstellung 1893 stellte Adolf Jahn die Statuette "Nathan der Weise" vermutlich zum ersten Mal aus.

Sie wurde von ihm noch einmal auf der Grossen Berliner Kunst-Ausstellung 1902 als Marmor-Figur präsentiert.

Im Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von Thieme und Becker ist sie ebenfalls mit der Jahresangabe 1893 verzeichnet.

Im Beiblatt: Das Atelier der Zeitschrift Deutsche Kunst vom 20. Juni 1898 ist die Figur "Nathan der Weise" im Rahmen eines Porträts Adolf Jahns aufgeführt und beschrieben.



Es müssen Postkarten mit einer Abbildung des "Nathan" hergestellt und in den Handel gebracht worden sein. Ein Exemplar davon befindet sich in meinem Besitz.

Nathan der Weise-Postkarte

"...Das Bild scheint nicht aufgeklebt, sondern aufgedruckt zu sein. Ich fühle keinen Übergang von dem Karton der Karte zu dem Bilde. Und mein Tastsinn ist doch fein. Wie mir ihr Verkäufer erzählte, wird vorliegende mit dem "Weisen" geschmückte Karte von Leuten gewählt, die die üble Angewohnheit haben, immer "geistreich" zu schreiben. Verzeih, daß ich unter falscher Flagge segele. Hoffentlich befindest Du Dich mit Deinen Lieben wohl und munter, Sonnabend mußte ich mich schonen..."

Deutsche Reichspost Postkarte an Herrn Adolf Jahn, Berlin W, Motzstraße 76, abgestempelt am 16.2.97



Es sind immer wieder Angaben zu finden, in denen der bekannte österreichische Schauspieler Adolf von Sonnenthal (1834-1909) in seiner Rolle als "Nathan der Weise" Adolf Jahn als Modell gedient haben soll.

In dem von Hermine von Sonnenthal veröffentlichten Briefwechsel ist aber die Angabe zu finden, dass Adolf von Sonnenthal erst 1895 zum ersten Mal in der Rolle des "Nathan" auftrat, Adolf Jahn schuf sein Werk "Nathan der Weise" aber bereits 1893.

Adolf Sonnenthal-1
Adolf Sonnenthal-2
Adolf Sonnenthal-3

"Sonnenthal war am 11. Januar 1895 zum ersten Male in der Rolle des "Nathan" aufgetreten. Die Vorstellung fand zum Besten des Schriftsteller-und Journalistenvereins "Concordia" im Karltheater statt. Eine Wiederholung im Burgtheater folgte am 23. Januar 1895"

aus:Adolf von Sonnenthals Briefwechsel; Nach den Originalen herausgegeben von Hermine von Sonnenthal; Mit zwei Bildnissen in Gravüre, 24 Einschaltbildern und einem Brieffaksimile; Zweiter Band; Stuttgart und Berlin, Deutsche Verlags-Anstalt, 1912


Mit einem Vertrag vom 4. März 1899 übertrug Adolf Jahn das Vervielfältigungsrecht an der Statuette "Nathan der Weise" für Ausführungen in Bronze und Terrakotta der Aktiengesellschaft Gladenbeck, vormals H. Gladenbeck & Sohn.

Mit der im Jahresbericht der Bronzegießerei Gladenbeck von 1909 dargestellten neuen Techniken - das patentierte Verfahren, das 'Pyrochrom' genannt wurde - konnten die Verkaufszahlen deutlich vergrößert werden. Auch die Statuette "Nathan der Weise" wurde in der Bronzegießerei Gladenbeck mit diesem neuen Verfahren farbig gestaltet und vervielfältigt.

Dieses Verfahren wurde auch bei den Statuetten "Shylock" und "Othello" angewandt, aber in deutlich geringeren Stückzahlen.


Die Kunsthistorikerin Ursel Becker stellte in einem Artikel, der im Dezember 1988 in der Zeitschrift "Weltkunst" erschien, die Geschichte der Bronzegießereien Gladenbeck in Berlin dar.

Dieser Artikel ist im Folgenden abgebildet.

Die Bronzegiessereien Gladenbeck-1
Die Bronzegiessereien Gladenbeck-2
Die Bronzegiessereien Gladenbeck-3
Die Bronzegiessereien Gladenbeck-4
Die Bronzegiessereien Gladenbeck-5

"Erfolgreicher war wohl die wenig später einsetzende Produktion von Marmor- bzw. Castellina-Figuren, wie sie entsprechend einem Preisverzeichnis aus dem Firmennachlaß genannt wurden. Es handelt sich also wohl um Steingüsse, deren Grundmaterial Alabaster aus Castellina bei Volterra, Italien, war. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte man immerhin ca. 100 Castellina-Figuren im Programm, von denen die meisten in weißer oder in farbiger Ausführung geliefert werden konnten. Viele dieser Plastiken gab es - manchmal leicht variiert - auch in Bronze. 'Die erst vor kurzer Zeit eingerichtete Marmorwaren-Fabrikation hat durch Schaffung neuer Techniken ihren Absatz wesentlich vergrößert', führt der Jahresbericht von 1909 an. Man experimentierte vor allem bezüglich der Farbigkeit der Alabastergüsse. 'Nathan der Weise' von Adolf Jahn (Abb. 11), ist, wie eine Metallplombe angibt, nach dem patentierten Verfahren, das `Pyrochrom´ genannt wird, farbig gestaltet worden, also wohl unter Hitzeeinwirkung." S.3664

aus: Ursel Becker: Die Bronzegießereien Gladenbeck in Berlin Teil II, Weltkunst/ Heft 23,
vom 1. Dezember 1988, S. 3662-3666



Die Statuette "Nathan der Weise" wurde ab 1913 von der "Königlichen Dänischen Porcelainsfabrik, Kopenhagen" auch in Porzellan ausgeführt.

Der folgende Brief scheint eine Vereinbarung Adolf Jahns mit der Königlichen Porzellanfabrik unter anderem über das Honorar für die angefertigten Exemplare zu sein.

Brief von Adolf Jahn-Gladenbeck
"Von der Actien-Gesellschaft vorm H. Gladenbeck & Sohn habe ich gehört, daß Sie mit derselben Verständigung über die Ausführung meines Nathan, der Weise in Porzellan getroffen haben. Ich erkläre mich dem Honorar von 25 Mark für jedes verkaufte Exemplar einverstanden und bitte mir Abrechnung über das mir zukommende Honorar 1/4 jährlich zukommen zu lassen. Diejenigen Exemplare, die Sie an die Actien Gesellschaft liefern, sollen Honorarfrei bleiben. Dafür soll der Preis für die genannte Gesellschaft um den Betrag von 15 Mark niedriger angesetzt werden. Herr Direktor Levy bat Sie mir ein Freiexemplar zu liefern womit ich Sie in Einverstand setze, ich bitte Sie mir dieses nach meinem Atelier Berlin W 50 zu..."
Entwurf eines Briefes Adolf Jahns vermutlich an die Königliche Porzellanfabrik in Kopenhagen



Bis heute tauchen Abgüsse der Statuette "Nathan der Weise" in unterschiedlicher Größe und Farbe und aus unterschiedlichem Material auf Auktionen auf. Es gibt den Nathan in den Größen, 63cm, 40cm und 20cm und als Büste mit 9cm. Er ist in Bronze, Marmor und als farbiger Alabasterguß erhältlich. In der Porzellan-Version, hergestellt durch Royal Copenhagen, Denmark gibt es zwei unterschiedliche Qualitäten, jeweils mit einer Höhe von 35 cm.



Die Kunsthistorikerin Frau Dr. Gebhard entdeckte im Rahmen ihrer Forschungen über den italienischen Bildhauer Dante Zoi eine Anklage gegen diesen, die 1912 am Florentiner Gericht wegen Kunstfälschung erhoben wurde. Kläger waren die Aktiengesellschaft vormals H. Gladenbeck & Sohn und Adolf Jahn. Es ging dabei um eine angebliche Fälschung der "Nathan der Weise"- Statuette von Adolf Jahn.

Mit Hilfe der Letter-Stiftung konnte ein Artikel in der Zeitschrift "Das Metall" gefunden werden, der die Rechtsprechung bezüglich der Verletzung des Urheberrechts von Adolf Jahns Statuette "Nathan der Weise" durch den Bildhauer Dante Zoi zum Thema hatte.

Es handelte sich dabei um drei große und zwei kleine "Nathan"-Statuetten in Marmorausführung, die trotz einer großen Ähnlichkeit nicht von der Firma Gladenbeck stammten und bei einem Kunsthändler in Berlin beschlagnahmt worden waren.

Auch Gerichte in Berlin beschäftigten sich deshalb mit diesem Fall. Das Landgericht Berlin I entschied in einem ersten Urteil vom 4.4.1913, daß die auf Beschluß des Amtsgerichts Berlin-Mitte zur Einziehung und Vernichtung beschlagnahmten Statuetten aufgrund der unerlaubten Nachbildungen gerechtfertigt sei. In einem Revisionsverfahren kam es am 18.11.1913 vor dem 2. Strafsenat des Reichsgerichts zur Verhandlung, in der die Einwände der Revision für unbegründet befunden wurden und die Revision verworfen wurde.  

Das Metall-1
Das Metall-2
Das Metall-3

"Rechtsprechung

Unerlaubte Nachbildung einer Nathanstatuette. (Urteil des Reichsgerichts vom 18. November 1913.) Der Bildhauer Jahn hatte durch Vertrag vom 4. März 1899 das Vervielfältigungsrecht an einer Statuette "Nathan der Weise" für Ausführungen in Bronze und Terrakotta der galvanoplastischen Fabrik von Oskar Gladenbeck übertragen und später deren Nachfolgerin, der Aktiengesellschaft H. Gladenbeck & Sohn, das alleinige Verkaufs- und Vervielfältigungsrecht bestätigt. Auf Beschluß des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurden am 20. Januar 1912 bei dem Kunsthändler Butter in Berlin drei große und zwei kleine Nathanstatuetten in Marmorausführung beschlagnahmt, die trotz der großen Ähnlichkeit nicht von der Firma Gladenbeck stammten. Wie sich herausstellte, handelte es sich um Erzeugnisse der Kunsthandlung Paola Lauterjung in Florenz, welche nach einem Modell des italienischen Bildhauers Dante Zoi angefertigt waren. Lauterjung sowohl wie auch Zoi bestritten eine Nachahmung der Jahnschen Arbeit. Das deutsche Gericht war indessen der gegenteiligen Anschauung. Da die in Italien evtl. begangene Urheberrechtsverletzung der deutschen Gerichtsbarkeit nicht unterlag und Butter mangels der subjektiven Voraussetzungen des gesetzlichen Tatbestandes strafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden konnte, beschloß im objektiven Verfahren auf Antrag der Nebenklägerin, Firma Gladenbeck, das Landgericht Berlin I am 4. April 1913 die Vernichtung der bei Butter beschlagnahmten fünf Nathanstatuetten wegen Verletzung des Urheberrechts auf Grund §§ 33, 37 und 45 des Kunstschutzgesetzes. Zur Begründung führte die Strafkammer aus, daß nach genauer Prüfung der Sachlage das Vorliegen einer bewußten Nachbildung des Jahnschen Kunstwerkes nicht zweifelhaft sein könne. Jahns Statuette stelle einen alten Mann von jüdischem Typus in altorientalischer Kleidung dar, der in tiefes Nachdenken versunken sei und die charakteristische Stellung eines Nachgrübelnden einnehme. Ganz dieselbe Körperhaltung und Kleidung zeige auch Zois Arbeit, nur mit dem einen Unterschied, daß in der Stellung der Hände und Füße rechts und links vertauscht sei; es liege somit eine Nachbildung des Spiegelbildes des Jahnschen Originals vor. Der Gesichtsausdruck sei derselbe, der Gesamteindruck der gleiche. Gewisse Abweichungen seien durchaus unwesentlich und anscheinend nur zur Verbergung der Ähnlichkeit angebracht; durch sie sei an der Sachlage nichts geändert. Es fehle daher dem Werk Zois an den charakteristischen Eigenheiten einer neuen, originalen künstlerischen Schöpfung. Somit erscheine die Einziehung und Vernichtung der bei Butter beschlagnahmten Statuetten als unerlaubte Nachbildung gerechtfertigt. Die hiergegen von dem Einziehungsinteressenten Butter eingelegte Revision kam am 18. November 1913 vor dem 2. Strafsenat des Reichsgerichts zur Verhandlung. Es wurde die Ablehnung von Beweisanträgen gerügt und besonders die Unterlassung der Beiziehung der Akten des italienischen Strafverfahrens gegen Zoi bemängelt. Es sei nicht richtig, daß Zoi am Ausgang des Berliner Prozesses interessiert gewesen sei. Die Entscheidung in der Sache selbst beruhe auf rechtsirrtümlicher Interpretation des Kunstschutzgesetzes. Der Vergleich der Zoischen Statuette mit dem Spiegelbild der Jahnschen sei unzulässig, der Begriff der Nachbildung im allgemeinen verkannt. Für die bildende Kunst sei stets die Bühnendarstellung des Nathan maßgebend, daher sei die Ähnlichkeit beider Kunstwerke nicht verwunderlich, insbesondere, da sich beide an den Nathan des verstorbenen Wiener Hofburgschauspielers Ritter von Sonnenthal gehalten hätten. Nachahmung sei keinesfalls gegeben; alles, was die Urteilsbegründung zum Beweis für eine Urheberrechtsverletzung anführe, seien Einzelheiten, die allen Nathandarstellungen eigentümlich seien. Das Reichsgericht hat indessen diese Einwände der Revision für unbegründet befunden, sich auf den Standpunkt des Landgerichts gestellt und daher im Anschluß an den Antrag des Reichsanwalts auf Verwerfung der Revision erkannt. (Aktenzeichen: 2 D. 651/12.)"

aus: Das Metall, Zeitschrift für die gesamte mechanische, chemische und elektrochemische Metall-Bearbeitung
Jahrgang 1914, Heft 1, Berlin, den 10. Januar 1914, Seite 33
Herausgeber und Verleger: Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H. Berlin


In den folgenden drei Abbildungen sind als Vorder- und Rückansicht links die "Nathan der Weise"-Statuette von Adolf Jahn, in der Mitte eine "Nathan"-Figur des Bildhauers Mendel und rechts die "Nathan"-Figur des italienischen Bildhauers Dante Zoi, über die mit dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzung vor den Gerichten in Florenz und Berlin verhandelt wurde, zu sehen. Der direkte Vergleich macht die Auslassungen des Landgerichts Berlin I zur genauen Prüfung der Sachlage anschaulich.


Abbildungen des Nathan und zweier Fälschungen
diese figuren
Die Abbildungen stammen aus der Puplikation: Per una statuetta di Nathan il saggio : (pretesa contraffazione artistica) / Avv. Ulisse Contri ; R. Corte d'appello di Firenze.- Firenze : Tipografia di A. Vallecchi e C., (1913). 


Das Historia® Auktionshaus in Berlin bot auf einer Auktion im Juli 2014 die der "Nathan"-Statuette von Adolf Jahn sehr ähnliche Figur des Bildhauers Mendel an (Abbildung in der Mitte), wobei dort als Künstler der französische Bildhauer Sign. Giuseppe M. Picciole angegeben wurde.

Auch die LETTER-Stiftung hat in ihrer Sammlung eine Figur eines unbekannten Künstlers, die die "Nathan"-Statuette von Adolf Jahn als Vorbild hat.



Im Folgenden habe ich begonnen, die unterschiedlichen Güsse der "Nathan"-Figur, die in Museen ausgestellt sind oder auf Auktionen oder von privaten Anbietern angeboten werden, zusammen zu tragen. Daneben sind Informationen zu Gotthold Ephraim Lessings Drama "Nathan der Weise", dessen Ursprung und Geschichte dargestellt.



Im Bestand des Lessing-Museums in Kamenz gibt es die Statuette in Marmor und in Porzellan.

(Auskunft durch Frau Siwczyk, Lessing-Museum Kamenz)

Frau Siwczyk stellte mir die beiden Abbildungen der Nathan-Figuren des Lessing-Museums Kamenz zur Verfügung, worüber ich mich sehr freue.


Nathan der Weise-Kamenz-Alabaster
Nathan der Weise, Alabaster, Lessing-Museum Kamenz, ©Photo: Lessing-Museum Kamenz
Nathan der Weise-Kamenz-Porzellan
Nathan der Weise, Porzellan, Lessing-Museum Kamenz, ©Photo: Lessing-Museum Kamenz


Von Frau Siwzyk erhielt ich ebenfalls Materialien des Lessing-Museums zu Lessings Drama "Nathan der Weise",  aus denen ich im Folgenden zitiere:


" Nathan der Weise

Personen

*Sultan Saladin; *Sittah, dessen Schwester; *Nathan, ein reicher Jude in Jerusalem; *Recha, dessen angenommene Tochter; *Daja, eine Christin, aber in dem Hause des Juden als Gesellschafterin der Recha; *Ein junger Tempelherr; *Ein Derwisch; *Der Patriarch von Jerusalem; *Ein Klosterbruder; *Ein Emir nebst verschiedenen Mamelucken des Saladin


Schauplatz des Dramatischen Gedichts "Nathan der Weise" ist Jerusalem, Schmelztiegel der Religionen, zur Zeit der Kreuzzüge. Die Dichtung offenbart gleichnishaft, dass die anfangs verfeindeten Repräsentanten der drei monotheistischen Weltreligionen miteinander verwandt sind und voneinander abhängig. Der Jude Nathan wird zum Initiator dieses Prozesses, weil er sich als Erster aus der tödlichen Spirale von Hass, Rache und Vergeltung befreit, also vernunftgeleitet handelt. Kern des dramatischen Geschehens ist die Ringparabel, in der Nathan verdeutlicht, dass der "Wert" einer Religion sich vor allem an den ethischen Handlungsmaximen misst, die aus dem jeweiligen Glauben resultieren.


Die Dichtung als Kanzel

"Ich habe vor vielen Jahren einmal ein Schauspiel entworfen, dessen Inhalt eine Art Analogie zu  meinen gegenwärtigen Streitigkeiten hat." Mit einem Brief vom August 1778 an seinen Bruder Karl Gotthelf (1740-1812) spielte Lessing auf den Fragmentenstreit an, eine religionsphilosophische Auseinandersetzung: 1774 hatte er begonnen, "Fragmente eines Ungenannten" zu veröffentlichen, getarnt als Funde aus der Herzoglichen Bibliothek. Der 'Ungenannte' war der Orientalist Herrman Samuel Reimarus (1694-1768), ein Vertreter des Deismus. Mit der Herausgabe der Texte wollte Lessing die Diskussion über Ideen anregen, die trotz ihrer Verbreitung noch immer von der Kirche tabuisiert wurden. Mit dem Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze (1717-1786) geriet er darüber in einen maßlosen scharfen Streit. Im Juli 1778 entzog der Herzog von Braunschweig seinem Bibliothekar die Zensurfreiheit, um die Auseinandersetzung zu beenden. An Reimarus´Tochter Elise (1735-1805) schrieb Lessing daraufhin:"Ich muß versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, dem Theater wenigstens, noch ungestört will predigen lassen." "Nathan der Weise" war seine 'Stellungnahme'.


Vom Stoff zur Dichtung

Mit "Nathan der Weise" knüpfte Lessing an Motive der Weltliteratur an. Dem "Decamerone" von Giovanni Bocaccio (1313-1375) entlehnte er die Ringparabel sowie Nathans Namen. Die Legende von den drei Ringen geht jedoch auf noch ältere Quellen zurück. Erstmals lässt sie sich in der spätmittelalterlichen Geschichtensammlung des Dominikaners Etienne de Bourbone nachweisen. Auch in der "Gesta Romanorum", der bekanntesten Märchen- und Legendensammlung des christlichen Mittelalters, ist sie enthalten. Eine zweite Anregung erhielt Lessing wohl aus der kritischen Auseinandersetzung mit dem Kreuzzugs- und Märtyrerstück "Olint und Sophronia" von Johann Friedrich von Cronegk (1731-1758). Nachdem "Nathan der Weise" im November 1778 in einer Prosafassung vorlag, erschien im Mai 1779 das heute bekannte Versdrama bei Voß in Berlin.


Zwiespältiges Echo

Als Buch wurde "Nathan der Weise" ein großer Erfolg, den bis dahin nur Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) verzeichnen konnte. Unter den Freunden sorgte die erste Lektüre für Begeisterung. Öffentliche Reaktionen hingegen waren zwiespältig. Der Breslauer Rezensent Baltasar Ludewig Tralles (1708-1797) hielt "Nathan" gar für eine "entsetzliche, zügellose Dreistigkeit". Zwei Jahr nach Lessings Tod wurde die Dichtung am 14.April 1783 mit Carl Theophilus Döbbelin (1727-1793) in der Titelrolle uraufgeführt. Bereits am dritten Tag war das Theater fast leer, und es blieb bald 20 Jahre still um das Dramatische Gedicht.


Der Lange Weg zur Bühne

Ins Repertoire der Schauspielhäuser gelangte das Meisterwerk auf einem Umweg. Friedrich Schiller (1759-1805) legte 1801 eine eigene Bearbeitung der Dichtung im klassisch-idealistischen Gewand vor, die Johann Wolfgang von Goethe noch im gleichen Jahr in Weimar aufführen ließ. Eine der spektakulärsten Darstellungen erlebte die Bearbeitung 1802 in Berlin mit August Wilhelm Iffland (1759-1814) in der Titelrolle. Schillers Spielvorlage bestimmte die Inszenierungen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein, verhalf aber zugleich dem Original zum Durchbruch. Im Umfeld der Säkularfeier seines Erscheinens verkörperte Ernst von Possart (1841-1921) Nathan den Weisen in einer 'Musteraufführung'. Das Bühnenwerk war nun nicht mehr von den Spielplänen wegzudenken, wenngleich die Inszenierungen weder frei gewesen sind von quasireligiöser Überhöhung noch sicher vor boshaften Anfeindungen.


"Tut nichts, der Jude wird verbrannt"

Die Zuschauer des frühen 20. Jahrhunderts erlebten Nathan - eines der häufig gespielten Stücke jeder Zeit -  meist als Verkünder der Toleranzbotschaft, dem das Pathos nicht fremd war. Vor dem Holocaust war "Nathan der Weise" letztmalig im Oktober 1933 in Deutschland zu sehen - zur Eröffnung der Bühne des Jüdischen Kulturbundes mit Kurt Katsch (1889-?) in der Hauptrolle. Dennoch wurden auch nach 1933 mit dieser Dichtung Zeichen gesetzt. In einer Bearbeitung von Ferdinand Bruckner (1891-1958) kam "Nathan" unter der Regie von Erwin Piscator (1893-1966) im Jahre 1942 am New Yorker Broadway auf die Bühne, als Botschaft des 'anderen Deutschlands'.


"Und doch kam die Vernunft allmählich wieder"

Ohne das Wissen um die geschichtliche Schuld und ohne die Erfahrung des Schreckens konnte "Nathan der Weise" nach 1945 niemals wieder aufgeführt werden. Nicht weniger als zehn Theater eröffneten ihre Häuser nach dem Krieg mit dem Brückenschlag zurück in die Zeit vor dem 'Tausendjährigen Reich'. Dabei lag der Wunsch, Zeichen der Versöhnung und Humanität zu setzen, oft untrennbar dicht neben Verdrängung und Schamlosigkeit.

Bis heute ist die Inszenierung des Deutschen Theaters Berlin von 1945 in Erinnerung geblieben. Nach den vorangegangenen zwölf Jahren strahlte sie eine Wirkung aus, die für die Darstellende Kunst im 20. Jahrhundert ungewöhnlich war: "Unter Tränen verließen die Zuschauer Parkett und Rang, weil sie es nicht mehr ertragen konnten" (Inge von Wangenheim). Das Theater als einer der ersten Räume, in dem sich wieder Öffentlichkeit artikulierte, wurde zu eine 'Instanz' für den Umgang mit dem massenhaft Verdrängten.

Eine der spektakulärsten Verkörperungen des weisen Nathan in der deutschen Theatergeschichte war die von Ernst Deutsch (1890-1969), Düsseldorf 1956. Zum dramaturgischen Mittelpunkt wurde die Erzählung Nathans vom Pogrom in Gath, bei dem er seine Söhne verlor. Aus dieser Szene heraus entwickelte sich das Versöhnungsangebot der Inszenierung. Glaubhaft wurde dieser Nathan auch durch die Biografie von Ernst Deutsch: Als Jude war er 1939 ins amerikanische Exil gezwungen worden. Seine Darstellung konfrontierte die Überlebenden mit der Tatsache der Shoah und rückte sie so unauslöschlich ins Bewußtsein des deutsch-jüdischen Verhältnisses.

Obwohl die Inszenierung des Deuschen Theaters Berlin aus dem Jahre 1966 die religiösen Konflikte im Klassenkampf aufgehen sah, wurde auch beim Haupdarsteller Wolfgang Heinz (1900-1984) die Biografie des Juden und Emigranten zur Beglaubigung der Rolle.

Im Verlauf der 1980er Jahre ist "Nathan der Weise" in beiden deutschen Staaten zunehmend als schmerzhafter Zusammenprall der Realität jüngster Geschichte mit den Idealen der Vernunft wahrgenommen worden. Ein Nathan betrat die Bühne, der die Toleranzparabel nur noch unter Existenzangst hervorpresste. Die Inszenierung von Claus Peymann (geb. 1939) 1981 in Bochum gehörte zu den spektakulärsten des Jahrhunderts. Alles Märchenhafte verfiel der Ironie. 'Lessing' saß als beschädigtes Denkmal im Publikum. Nathan, dem die Erfahrung des Judenseins im 20. Jahrhundert eingebrannt war, ging als Ausgeschlossener am Ende durch die Zuschauer hindurch zu seinem Schöpfer zurück.

Der Prozess der Desillusionierung auf der Bühne fand seinen Höhepunkt mit der Lessing-Adaption "Nathans Tod" (1991) von George Tabori.

Die weltpolitische Wende der Jahre 1989/90 hat die Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit nicht kleiner werden lassen, und Regisseure stellen mit theatralischen Mitteln adäquate Fragen. Alexander Lang inszenierte "Nathan" 1994 in München und später in Paris, indem er die 'Botschaft' des Stücks im märchenhaft Unerreichbaren ansiedelte.

Eine wohl nur der Situation 1945 vergleichbare außerkünstlerische Bedeutungsaufladung erfuhr "Nathan der Weise" mit den Terrorangriffen auf New York am 11. September 2001. Nicht weniger als 24 Inszenierungen im Umfeld der Ereignisse gewannen "brennende Aktualität" oder wurden spontan in den Spielplan aufgenommen. Auch direkt in New York war "Nathan" ein Jahr nach den Anschlägen zu sehen.

Welche drängenden Fragen an Lessings Bekenntnisdrama auch gestellt werden mögen, allein seine Präsenz im Bewusstsein einer mündigen Öffentlichkeit bleibt ein Zeichen der Hoffnung. "

aus: LeidenschaftVernunft, Lessing auf der Bühne, Autor: Matthias Hanke, Lessing-Museum Kamenz 2004, Lessingplatz 1/3, 01917 Kamenz




Im Bestand des Jüdischen Museums Berlin befinden sich drei unterschiedliche Versionen der Nathan-Figur.

Die Abbildungen wurden mir für diese Dokumentation der verschiedenen Nathan-Abgüsse von Frau Howoldt vom Jüdischen Museum Berlin zur Verfügung gestellt, wofür ich sehr danke.



Nathan der Weise_Jüdisches Museum Berlin_ SKU81_500_0
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Nathan der Weise
©Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Maße: 62 x 30 x 22 cm; Material: Alabaster Steinguss; Signatur: u.r.: A. Jahn
Nathan der Weise_Jüdisches Museum Berlin_SKU79_3_0
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Nathan der Weise
©Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe, Schenkung von Hermine Garai
Maße: 23,5 x 5,5 x 5,8 cm; Material: Bronze; Signatur: hi: Oskar Gladenbeck & Co
Nathan der Weise_Jüdisches Museum Berlin_ 2002_152_0
Inventarnummer:
2002_152_0
Nathan der Weise
©Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Maße: 26 x 27,5 x 13,5 cm; Material: Alabaster Steinguss, Metall; Signatur: verso u.l.: Jahn




Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) war befreundet mit dem gleichaltrigen Moses Mendelssohn (1729-1786).  Moses Mendelssohn war in Berlin ein Vordenker der innerjüdischen und deutschen Aufklärung, der Zeit seines Lebens für religiöse Toleranz, Bildung und reformerische Prozesse eintrat, schrieb und stritt.

Lessing setzte ihm in der Bühnenfigur Nathans des Weisen ein literarisches Denkmal.

Frau Howoldt vom Jüdischen Museum Berlin stellte mir folgenden Text zum Leben und Wirken von Moses Mendelssohn zur Verfügung:


" " Wenn alle Menschen die Wahrheit annähmen"

 

Moses Mendelssohn und die Aufklärung

Im September 1743 traf der vierzehnjährige Moses Mendelssohn in Berlin am Rosenthaler Tor ein, wo fremde Juden sich registrieren lassen mussten. Er war, seinem Lehrer Rabbiner David Fränkel (1707-1762) folgend, zu Fuß aus Dessau gekommen. Dort war sein Vater Mendel Schulklopfer, der morgens die Juden zum Gebet herausklopfte, Tora-Schreiber und einer der Ärmsten der jüdischen Gemeinde. Er hatte seinem Sohn Kenntnisse der hebräischen Sprache und der Bibel vermittelt und ihn als Sechsjährigen zum Talmudstudium zu Fränkel geschickt, der in Dessau ein Zentrum der Gelehrsamkeit geschaffen hatte.

In Preußen war 1740 ein neuer König auf den Thron gekommen. Friedrich II., der "Philosophenkönig", zeigte Aufgeschlossenheit für die Ideen der Aufklärung. Etwa 3000 Juden lebten in Berlin, die meisten arm. Einige wenige Unternehmer, die von Friedrichs merkantilistischer Wirtschaftspolitik profitierten, waren den christlichen Kaufleuten wirtschaftlich gleichgestellt. Den so genannten Generalprivilegierten gestattete Friedrich den Aufenthalt, "um Handel, Commerce, Manufakturen, Fabriquen und dergleichen" zu betreiben. Alle anderen unterlagen strengen Reglementierungen - das Aufenthaltsrecht war eingeschränkt, sie wurden mit Sonderabgaben belegt und durften nur bestimmte Berufstätigkeiten ausüben. "Würdig eines Kannibalen", urteilte der französische Graf Mirabeau über eine solche Gesetzgebung.


Die Haskala

Dank Fränkel, der ihn im Haus des Gemeindeältesten unterbrachte, erhielt der mittellose Talmudschüler Mendelssohn in Berlin ein Aufenthaltsrecht. Mühsam schlug er sich durch seine ersten Berliner Jahre, oft mit hungrigem Magen, trotz der Freitische für die Fränkel sorgte. Mendelssohn war nach Berlin gekommen, um zu lernen, und er hatte Glück mit seinen Lehrern und Freunden. Von dem Arzt, Mathematiker und Philosophen Aron Salomon Gumpertz (1723-1769), der rege Kontakte zu Wissenschaftlern und Künstlern pflegte, lernte er "Geschmack an den Wissenschaften"; von dem polnischen Talmudgelehrten Israel Samocz (um 1700-1772) wurde er in Mathematik, Philosophie und Literatur unterrichtet. Gemeinsam war ihnen, dass sie für eine jüdische Bildung eintraten, die sich weltlichen Erkenntnissen öffnete. Mit ihnen begann die innerjüdische Aufklärung, die Haskala. Sie gab den Anstoß zu einem Reformprozess, der im 19. Jahrhundert die Gemeinde, die Erziehung, den Gottesdienst und die Ritualgesetze grundlegend veränderte. Mendelssohn, der zu der jungen Generation aufgeklärter Maskilim gehörte, hielt zeit seines Lebens an der Notwendigkeit des Studiums nichtjüdischer Werke fest:"Der Vorwurf der Sektiererei schreckt mich nicht ab, von anderen mit dankbarem Herzen anzunehmen, was ich bei ihnen Brauchbares und Nützliches finde." Er las die Werke von Locke und Hume, Leibniz´ "Theodizee", die rationalistische Metaphysik von Wolff und die Werke der französischen Aufklärung.

Der Seidenfabrikant Isaak Bernhard stellte ihn als Hauslehrer ein. Sechs Stunden arbeitete er, "alle übrigen Stunden sind für mich". Als seine Schüler erwachsen waren, hätte Mendelssohn ausgewiesen werden können. Er zählte zur Gruppe der ungeschützten ausländischen Juden, die nur geduldet waren, solange sie beim Inhaber eines Schutzbriefs angestellt waren. Erst Jahre später, als er schon über die Grenzen Preußens hinaus ein bekannter Mann geworden war, gewährte der König ihm einen eigenen Schutzbrief. Bernhard machte ihn erst zum Buchhalter, dann zum kaufmännischen Direktor und Teilhaber seiner Fabrik. Nach seinem Tod übernahm Mendelssohn die Leitung der Firma und baute sie erfolgreich aus.


Die 'Republik der Gelehrten'

Unter den Preußenkönigen erlebte die Residenzstadt Berlin einen beispiellosen Aufschwung. Die Bevölkerung verdoppelte sich innerhalb eines halben Jahrhunderts auf 100 000 Einwohner. Manufakturen und Handel florierten. Die Königliche Akademie der Wissenschaften wurde zum Anziehungspunkt der intellektuellen Elite Europas. Berlin als Stadt der Schönen Künste und als 'Republik der Gelehrten' wurde zum Sammelpunkt aufgeklärter jüdischer Intellektueller.

Seit 1748 lebte ein junger Mann in der Stadt, gleich alt wie Moses Mendelssohn, der seinen Lebensunterhalt mit Zeitungsarbeiten für den Verleger Friedrich Nicolai verdiente: Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781).

Als er mit Mendelssohn durch Gumpertz bekannt wurde, sah er in ihm das Idealbild eines aufgeklärten Juden, dem er mit seinem Stück "Nathan der Weise" ein Denkmal setzte. Lebenslang sollte ihre Freundschaft halten.

Mit Lessing pflegte Mendelssohn einen regen Gedankenaustausch zu den Fragen von Sprache und Moral, Kunst und Ästhetik, der sein Weltbild entscheidend beeinflusste. Zwanzig Jahre später schrieb Mendelssohn einen Nachruf auf den Mann, der "meine Seele gebildet hat", "den ich bei jeder Handlung, welche ich vorhatte, bei jeder Zeile, welche ich schreiben sollte, mir als Freund und Richter vorstellen werde".

Durch Lessing lernte Mendelssohn Friedrich Nicolai (1733-1811) kennen, den Buchhändlersohn, der später zu einem berühmten Berliner Verleger wurde. Nicolai, Herausgeber der "Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freien Künste" und der "Literaturbriefe", machte Mendelssohn zum ständigen Mitarbeiter. Nie sei er von Mendelssohn fortgegangen, schreibt Nicolai an Lessing, "ohne entweder besser oder gelehrter zu werden". Für den christlichen Geschäftsmann ließ es sich im friderizianischen Berlin gut leben. Hatte Lessing Berlin als das "sklavischste Land in Europa" gegeißelt, so antwortete Nicolai ihm, in einem monarchischen Land könne er die politische Freiheit "entbehren; ich kann schweigen." Wie anders das Leben hingegen für die Juden unter einem König aussah, der sich so viel auf seine Toleranz und Aufgeklärtheit zugute hielt, in der Praxis aber an einer Politik der Bevormundung festhielt, hatte Mendelssohn in traurigen Worten festgehalten: "Allhier in diesem sogenannten duldsamen Lande lebe ich gleichwohl so eingeengt, durch wahre Intoleranz von allen Seiten beschränkt, dass ich meinen Kindern zuliebe mich den ganzen Tag in einer Seidenfabrik einsperren muss. Ich ergehe mich zuweilen des Abends mit meiner Frau und meinen Kindern. Papa! Fragt die Unschuld, was ruft uns jener Bursche dort nach? Warum werfen sie mit Steinen hinter uns her? Was haben wir ihnen getan? - Ja lieber Papa! Spricht ein Anderes, sie verfolgen uns immer in den Straßen und schimpfen: Juden! Juden! Ist denn dieses so ein Schimpf bei den Leuten, ein Jude zu sein? Und was hindert dieses andere Leute? Ach! Ich schlage die Augen unter und seufze mit mir selber: Menschen! Menschen! Wohin habt ihr es endlich kommen lassen?"


Privatmann und Philosoph

Spät erst hat Moses Mendelssohn geheiratet. 1761 verließ er zum ersten Mal Berlin und reiste nach Hamburg. Vier Wochen später kehrte er verliebt zurück. Lessing war der erste, der davon erfuhr:"... ich habe die Thorheit begangen, mich in meinem dreyßigsten Jahre zu verlieben. Sie lachen? Immerhin!... Das Frauenzimmer, das ich zu heyraten willens bin, hat kein Vermögen, ist weder schön noch gelehrt, und gleichwohl bin ich verliebter Geck so sehr von ihr eingenommen, dass ich glaube, glücklich mit ihr leben zu können." Fortan trafen zweimal wöchentlich bei Moses Briefe von der 24-jährigen Fromet, Tochter des Augenarztes Abraham Gugenheim ein. Fromet (1737-1812) hat Moses´ Brautbriefe sorgsam verwahrt, sie sind in großer Zahl erhalten und erzählen uns viel über seinen Alltag. Von Fromets Leben wissen wir fast nichts.

Fromet und Moses waren ungewöhnliche Menschen. Sie heirateten, ohne Heiratsvermittler, den Schadchan. Über den traditionellen Ehevertrag sagte Mendelssohn: "Warum will man die angenehme Pflicht in einen Zwang verwandeln?... Soll ich bei jeder Gefälligkeit, die ich meiner Frau erweisen will, immer den Ehevertrag nachsehen?" In zwei Jahrzehnten brachte Fromet zehn Kinder zur Welt, von denen drei Mädchen, Brendel, Recha und Henriette, und drei Jungen, Joseph, Abraham und Nathan, überlebten.



Seit seiner Zeit als Buchhalter führte Moses ein Doppelleben. Bis in die frühen Nachmittagsstunden saß er an seinem Schreibtisch im Büro, bei den "lästigen Geschäften", die - so klagte er Lessing - die Kräfte seiner besten Jahre verzehrten. Anschließend widmete er sich dem Schreiben, dem Übersetzen und dem Studium der Philosophie. Die Metaphysik war für ihn  die Königin der Wissenschaften, so wie er es als Zwölfjähriger bei dem spanischen Arzt und Philosophen Moses Maimonides (1135-1204) in dem "Führer der Unschlüssigen", "More Newuchim", gelesen hatte:"Wisse nun mein Sohn, dass du, solange du dich mit den mathematischen Wissenschaften und mit der Logik beschäftigst, zu denen gehörst, die rings um das Haus herumgehen, um den Eingang zu suchen. Wenn du aber die Naturwissenschaften verstehst, bist du bereits im Vorhof eingetreten und wenn du diese vollends abgeschlossen hast und dich mit der Metaphysik beschäftigst, dann bist du in das Haus des Königs eingetreten." Sein Leben lang betrachtete Mendelssohn Maimonides als seinen geistigen Mentor.

Mit seinen Schriften zur Philosophie, Literatur und Ästhetik erwarb Mendelssohn sich öffentliche Anerkennung. 1763 gewann er mit seiner Abhandlung "Über die Evidenz in metaphysischen Wissenschaften" den ersten Preis der königlichen Akademie der Wissenschaften. Den zweiten Preis gewann ein Privatdozent aus Königsberg: Immanuel Kant. Aber als die Königliche Akademie Mendelssohn zum ordentlichen Mitglied wählte, verweigerte Friedrich II., der an seinem Vorurteil festhielt, man müsse den Staat und seine Einrichtungen vor dem "schädlichen" Einfluss der Juden schützen, dieser Wahl die Bestätigung. Der "Jude Moses", Preisträger der Akademie und längst anerkannter Vertreter der deutschen Aufklärung, wurde nicht Mitglied der Akademie.

Mit "Phädon oder über die Unsterblichkeit der Seele", das 1769 bei Nicolai erschien, verbreitete sich sein Ruf weit über die Grenzen der Stadt hinaus. In Form eines sokratischen Dialogs versuchte Mendelssohn nachzuweisen, dass die vernünftige Religion und die Unsterblichkeitslehre auch dem "unverdorbenen Menschenverstand... einleuchtend" und erst durch "Aberglaube, Pfaffenlist, Geist des Widerspruchs und Sophisterey" verstellt worden sei. Mit dem "Phädon" konnten sich Juden wie Christen identifizieren. Das Buch wurde einer der großen, in viele Sprachen übersetzten Bestseller seiner Zeit, mit dem Mendelssohn als "philosophischer Schriftsteller unserer Nation" (Herder) gefeiert und eine europäische Berühmtheit wurde.


Beide Welten

In seinem Hause kamen Juden und Nichtjuden, Schriftsteller und Ärzte, Freigeister, zusammen, um die Neuigkeiten des Tages zu debattieren, über Kunst und Philosophie, über Bücher und Theateraufführungen zu diskutieren. Frauen nahmen nur am Rande teil. Es waren jedoch die Töchter jüdischer Väter und Mütter, die diese Gesprächstradition in ihren Salons fortsetzten - Rahel Varnhagen, Henriette Herz und auch Moses´ Tochter Brendel, der Nachwelt besser als Dorothea Schlegel (1772-1839) bekannt.

Der Aufklärer Mendelssohn versuchte das Beste aus beiden Kulturen, der jüdischen und der christlichen, zu einer Synthese zu verbinden. Von den Christen forderte er Toleranz, von den Juden, die ihnen aufgezwungene, aber auch von ihnen selbst gewählte Isolation zu durchbrechen. Sie sollten dem Religionsgesetz folgen und loyale preußische Staatsbürger werden, den Stolz auf ihre alte Kultur bewahren und sich der deutschen öffnen. "Schicket Euch in die Sitten und die Verfassung des Landes, in welches Ihr versetzt seid; aber haltet Euch standhaft bei der Religion Eurer Väter. Tragt beide Lasten, so gut Ihr könnet!" Als der Schweizer Pfarrer Johann Caspar Lavater ihn 1769 aufforderte, entweder das Christentum zu widerlegen oder sich taufen zu lassen, antwortete Mendelssohn:"Ich bezeuge hiermit vor dem Gott der Wahrheit, Ihrem und meinem Schöpfer und Erhalter... daß ich bey meinen Grundsätzen bleiben werde, so lange meine ganze Seele nicht eine andere Natur annimmt."

Ihm selbst gelang die Synthese, er war beides: ein weltoffener, aufgeklärter Denker und ein gesetzestreuer Jude, der deutsch sprach und schrieb und von den Juden ausdrücklich forderte, deutsch zu lernen. 1780 fertigte er, gemeinsam mit Salomon Dubno (1738-1813), Naftali Herz Wessely (1725-1805) und Herz Homberg (1749-1841), die zusammen mit David Friedländer, Aron Wolfssohn und Lazarus Bendavid zu den führenden Köpfen der Berliner Haskala gehörten, eine Übersetzung der fünf Bücher Moses ins Deutsche an und ließ diese dann in hebräischen Lettern setzen, damit sie von Juden gelesen werden konnte. Damit stieß er bei den Orthodoxen, die den Respekt vor der Tradition gefährdet sahen, auf vehemente Ablehnung.

Auch die Schulgründungen der Maskilim und ihre Versuche zu einer Reform der Erziehung, die in ihren Augen untrennbar mit dem Anspruch auf "bürgerliche Verbesserung" verbunden war, stießen auf Widerstand. Mendelssohn unterstütze das von dem Berliner Kaufmann Isaak Daniel Itzig (1750-1806) finanzierte Projekt der ersten jüdischen "Freyschule", die sich besonders in ihren frühen Jahren hohes Ansehen erwarb. Hier wurden jüdische Jungen, vorwiegend aus armem Hause, von jüdischen und zu ersten Mal auch von christlichen Lehrern in Deutsch, Rechnen, Schreiben und Zeichnen, Französisch und Buchhaltung unterrichtet und so mit ganz anderen Inhalten vertraut gemacht als im traditionellen jüdischen Unterricht, der Tora und Talmud in den Mittelpunkt stellte. David Friedländer (1750-1834), Freund und Schüler von Moses und der erste Jude, der in den Berliner Stadtrat einzog, entwarf das Programm der Lehranstalt und die auf vorwiegend kaufmännisches Wissen ausgerichteten Lehrpläne. Zusammen mit Mendelssohn erstellte er eine Lesefibel, das erste deutschsprachige Lesebuch für den Unterricht an einer jüdischen Schule.

Der von den Aufklärern eingeleitete Prozess der Akkulturation war von Kritik und Zweifel begleitet. Heftig hat Rahel Varnhagen die Widersprüche der verschiedenen Welten empfunden:"Ich habe solche Phantasie, als wenn ein außerirdisches Wesen, wie ich in diese Welt getrieben wurde, mir beim Eingang diese Worte mit einem Dolch ins Herz gestoßen hätte:'Ja, ich habe Empfindungen, sieh die Welt wie wenige sie sehen, sei groß und edel. ... Eins hat man aber vergessen:Sei eine Jüdin!' und nun ist mein ganzes Leben eine Verblutung... jede Bewegung, sie zu stillen, neuer Tod." David Friedländer antwortete einem Freund:"Sie wollen Ihren Sohn nach Berlin schicken, wo er Vormittag bei Reb Meier ben Simche oder bei irgendeinem andern solchen Lehrer einen schönen halben Tag zubringen soll und Nachmittag soll er in einer christlichen Schule sein? Das geht nicht. In einer jeden dieser Anstalten wird ein ganz anderer, ein ganz verschiedener Mensch erzogen. Vormittag soll er in eine Welt verrückt werden, wo Alles anders aussieht, als in der wirklichen, worin er lebt, wo man anders spricht, anders handelt, anders sich unterhält und mit ganz anderen Dingen beschäftigt, als in der Welt vom Nachmittag."

Moses Mendelssohn aber wurde nicht müde, für seine Auffassung von Toleranz zu streiten:"In welcher glückseligen Welt würden wir leben, wenn alle Menschen die Wahrheit annähmen und ausübten, die die besten Christen und die besten Juden gemeinsam haben." Sein geistiges Vermächtnis zu dieser Frage ist das Buch "Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum" von 1783. Keine Religion hat Anspruch auf absolute Wahrheit. Toleranz ist die oberste Pflicht aller. Kirche und Staat müssen strikt getrennt sein. So wie der Staat kein Recht habe, Glaubenszwang auszuüben oder jemanden wegen seiner religiösen Überzeugung von den Bürgerrechten auszuschließen, so dürfe auch die Kirche keine Gewalt und keinen Zwang über Meinungen ausüben. "Jerusalem" war eine Verteidigung seiner doppelten geistigen Bindung: ein Plädoyer für die Vernunft gegen die Macht des Dogmas und auch eine Streitschrift für das Gesetz, das Gott seinem Volk auf dem Berg Sinai gegeben hatte.

Am Morgen des 4. Januar 1786 starb Moses Mendelssohn, siebenundfünfzig Jahre alt geworden - drei Jahre vor der Französischen Revolution. Am Tag seiner Beerdigung waren alle jüdischen Geschäfte und Kontore geschlossen. Das jüdische Berlin trauerte um den Menschenfreund, den Diener einer aufgeklärten Vernunft, der für seinen Traum von einem toleranten, gleichberechtigten Verhältnis zwischen Juden und Christen gelebt hatte."


aus: Geschichten einer Ausstellung, Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte; Hrsg: Stiftung Jüdisches Museum Berlin, 2001 Berlin; Text: Ingke Brodersen und Rüdiger Dammann in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Jüdischen Museums Berlin




Die LETTER Stiftung wurde 1993 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Köln errichtet.

Sie baut u.a. seit Jahren  eine Studiensammlung zu den medialen Möglichkeiten der Bildhauerei auf und

ist im Besitz einer Sammlung von verschiedenen "Nathan der Weise" Figuren.

Die LETTER Stiftung stellte mir die folgenden Abbildungen mit entsprechenden Objektdokumentationen zur Verfügung, wofür ich sehr danke.



Letter-Stiftung Gruppenbild

Jahn, Adolf
'Nathan der Weise'
wohl 1893 (Modell) Technik v. l. n. r.: Castellina polychromiert (2x), Porzellan staffiert, Elfenbein, Bronze (2x), Holz
Gruppenaufnahme der Sammlung der LETTER Stiftung, Köln

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung-Nathan-2

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) / ca. 1908 oder nach 1908 (Ausführung in Castellina-Marmor): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der Großen Berliner Kunst-Ausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde; 1908 stellte die Aktiengesellschaft Gladenbeck das neue Verfahren zu Erstellung der polychromen Behandlung des sog. Castellina-Marmors (eine Alabastervarietät) vor.

Castellina-Marmor, im Bereich von Mantel und Gesicht mit gelblich-beigen Schattierungen, im Bereich von Untergewand und Turban lebhaft mit braunen Partien und grauen Äderungen durchzogen, letztere insbesondere im unteren Teil des herabfallenden Gewandes. Der Ring an Nathans linker Hand farbig gefaßt.

Maße (HxBxT, Ausrichtung: Figur en face):
63,2 x 28,2 x 19,4 cm (Maße gesamt inkl. Plinthe)
59,1 x 28,2 x 19,4 cm (Skulptur ohne Plinthe)
4,1 x 16,6 x 16,4 cm (Plinthe)

Bezeichnung:
an der rechten Seite der Plinthe oben rechts vertieft in Schreibschrift bez.: A. Jahn
an der rechten Seite der Plinthe rechts mittig, bzw. unten vertieft bez.: M.F. (manum fecit)"

aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2005.290

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)

"Von der Rührigkeit der Aktiengesellschaft Gladenbeck legt nun noch eine sensationelle Neuheit auf dem Gebiet der Marmorplastik Zeugnis ab. Bekanntlich ist aus dem Salon Gladenbeck der Marmor keineswegs ausgeschlossen, im Gegenteil beschäftigt die Aktiengesellschaft eigene Künstler mit Herstellung von Marmorskulpturen und so kam sie auf die Einführung und polychrome Behandlung des sog. Catellina Marmors, eines albasterartigen Materials von höchstem Reiz. Man hat ein Verfahren entdeckt, den weißen Stein in Feuer zu behandeln und farbig zu tönen und zwar derart, daß der Marmaor auf Grund chemischer Verbindungen die Farben in sich aufsaugt und dabei die vorher nicht sichtbaren Aderungen, Maserungen und Schichtungen in ganz verblüffenden Farben-, Ton- und Linienspielen zu Tage treten läßt. Im Feuer sind in der Vorzeit ja auch die farbigen Marmorspielarten von Mutter Natur geschaffen worden und ebenso natürlich, künstlerisch echt und reizvoll muten auch die Tönungen des Castellina Marmors an. Je nach Farbe und Struktur gewinnt man Pendants zum Achat, Onyx, Rossoantico, Penteli, Malachit etc. und zwar wird jede Plastik insofern ein Originalwerk als die verschiedenen Schichtungen und Aderungen des Steines verschiedenartig auf Feuer und Farbe reagieren. Das gerade hebt dieses Verfahren in die rein künstlerische Sphäre und somit wäre der Entdeckung eine glänzende Zukunft zu prophezeien. Künstlerisch gedacht ist es auch, dass die Farbe diskret zurückhält, sich nur auf Kleidung, Draperie oder Sockel beschränkt, während das eigentliche Inkarnat das ursprüngliche Weiß bewahrt. Auch deckt die Farbe nicht, sondern durchdringt nur mit einem lasierenden Hauch das Material, beseelt es gewissermaßen mit einem farbigen Nimbus und bringt wahrhaft entzückende Effekte zutage. Taktvoll hat die Aktiengesellschaft Gladenbeck die für das Verfahren geeigneten Bildwerke auserwählt, wie z.B. die Kypris von Prof. Ernst Seger, deren herabgesunkenes Gewand in Meergrün oder Gelb schimmert, den Nathan von Adolf Jahn, dessen Gewandung gelbrötlich getönt ist, das kauernde Mädchen von Heinrich Mißfeldt mit Nüancen in Gelb und Braun, die Tänzerin von Max Valentin in rötlich-rosa Tönung und andere Werke mehr."

Rapsilber, M(aximilian): Die Plastik im Jahr 1908; Berlin (Aktiengesellschaft vorm. H. Gladenbeck & Sohn. Bildgiesserei) o.J. (1908), vgl. zum Material S. 7-8 bzw. zur Figur des "Nathan" S.8

aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln

Letter-Stiftung Nathan-3

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) / ca. 1908 oder nach 1908 (Ausführung in Castellina-Marmor): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der Großen Berliner Kunstausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde; 1908 stellte die Aktiengesellschaft Gladenbeck das neue Verfahren zur Erstellung der pyrochromen Behandlung des sog. Castellina-Marmors (eine Alabastervarietät) vor.

Castellina-Marmor, weißgelb bemalt, Teile der Drapierung in zwei bis drei verschiedenen Mustern rotbraun bzw. lichtrot in Imitation von Marmoräderung bemalt, insgesamt wohl Bemalung eingebrannt; gesockelt auf schwarzem, weiß geäderten Marmor

Maße (H x B x T, Ausrichtung. Figur en face):
56,1 x 17,7 x 12,5 cm (Maße gesamt inkl. Plinthe und Sockeln)
40,6 x 17,7 x 12,2 cm (Skulptur inkl. Plinthe)
38,1 x 17,7 x 12,2 cm (Skulptur ohne Plinthe)
2,5 x 9,7 x 9,7 cm (Plinthe)
15,5 x 12,4 x 12,4 cm (Sockel)

Bezeichnung:
Rückseite: auf der Plinthe diagonal über die linke Ecke vertieft in ligierter Schreibschrift: Jahn[/] SL bzw. LS (ligiertes Monogramm, Lesweise unklar)"

aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2008.386

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung Nathan-6

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) 1893 oder nach 1893 (Guß): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der großen Berliner Kunstausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde; der verwendete Gießerstempel läßt eine ungefähre Datierung des Gusses zu

Bronze, mittel-bis hellbraun patiniert; gesockelt auf schwarzbraunem Kalkstein mit bräunlichen Einschüssen (wohl ähnlich Écaussinnes, vgl. INSK 7.2.5); an der Vorderseite des Sockels Schriftplakette mit Titel

Maße (H x B x T, Ausrichtung: Figur en face):
42,9 x 17,6 x 11,9 cm (Maße gesamt inkl. Plinthe und Sockel)
40,3 x 17,6 x 11,9 cm (Plastik inkl. Plinthe)
37,7 x 17,6 x 11,9 cm (Plastik ohne Plinthe)
2,6 x 10,1 x 10,0 cm (Plinthe)
2,0 x 11,5 x 11,5 cm (Sockel)

Bezeichnung:
Rückseite:
an der Plinthe oben rechts im Modell vertieft in nicht ligierter Scheibschrift bez.: A. Jahn fec.
ebendort an der Plinthe unten links im Modell vertieft bez.: Akt-Ges:v.H.Gladenbeck& Sohn."
 
aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2011.127

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung Nathan-4

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) / zwischen 1893 und 1906 (Guß): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der Großen Berliner Kunstausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde; der verwendete Gießerstempel ermöglicht die ungefähre Datierung des Gusses

Bronze, mittelbraun patiniert, gesockelt auf braungeflecktem Marmor (anhand INSK nicht zu bestimmen)

Maße (H x B x T, Ausrichtung: Figur en face):
26,1 x 8,8 x 8,5 cm (Maße gesamt inkl. Plinthe und Sockel)
20,1 x 8,8 x 5,9 cm (Plastik inkl. Plinthe)
18,9 x 8,8 x 5,9 cm (Plastik ohne Plinthe)
1,2 x 4,8 x 4,8 cm (Plinthe)
5,8 x 8,2 x 8,5 cm (Sockel)

Bezeichnung:
Rückseite: an der Plinthe unten Mitte im Gußwachs vertieft gestempelt: OSCAR GLADENBECK & CO"

aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2009.140

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung Nathan-5

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) / nach 1922 (Porzellan): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der Großen Berliner Kunstausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde; anhand der angebrachten Porzellanmarke kann die Porzellanfassung 'nach 1922' datiert werden. Da die Marke in dieser Form jedoch auch gegenwärtig noch Verwendung findet (vergl. Danckert 1992, S. 277, Marke Nr. 9), ist die Angabe eines terminus ante quem nicht möglich.

Porzellan, farbig staffiert

Maße (H x B x T, Ausrichtung: Figur en face):
35,2 x 15,4 x 10,5 cm (Maße gesamt inkl. Plinthe)

Bezeichnung:
Rückseite: an der Plinthe rechts unter der Glasur in nicht ligierter Schreibschrift Signaturstempel (?) in Blau: Ad. Jahn (das "n" nach unten durch einen nicht abgesetzten Strich verlängert)
Unterseite: in der runden Vertiefung der Plinthe hinten auf dem Kopf von oben nach unten die vertiefte Ritzmarke: /4/3 [/] X
Unterseite: in der runden Vertiefung der Plinthe rechts, von links nach rechts (= zur Figurenmitte) und von außen nach innen angeordnet die Porzellanmarke: .ROYAL. [/] COPENHAGEN [/] DENMARK (in Grün und rund um eine mittig platzierte Krone angeordnet unter Glasur gestempelt) [/] in Blau und unter Glasur drei per Hand (?) gezogene Wellen, die Bestandteil der Porzellanmarke sind
sowie links von der Porzellanmarke in Grün unter Glasur wiederholt die Modell-Nr.: 1413
und rechts von der Porzellanmarke in Blau unter Glasur die in ihrer Funktion/Aussage noch nicht näher zu bestimmende Nr.: 163"

aus: Objektdokumentation von LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2010.284

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung Nathan-7

"Jahn, Adolf
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell) / um 1893 (Skulptur): von 1893 der bisher früheste Nachweis einer Bronzefassung, die auf der Großen Berliner Kunstausstellung (14.5.-17.9.) ausgestellt wurde

Helles Nußholz, sechsteilig, (Block aus 5 vertikalen Riegeln verleimt und geschnitzt, linke Schuhspitze separat gearbeitet und angesetzt), gebeizt (wohl verschieden getönte Spiritusbeizen, farblich akzentuierend behandelt (Turban, Gürtel und Manschette rötlich, Ring golden)

Maße (H x B x T, Ausrichtung: Figur en face):
63,2 x 27,6 x 18,5 cm (Skulptur)

Bezeichnung:
linke Seite: an der Sockelplatte links oben geritzt bez.: JAHN"

aus: Objektdokumentation der LETTER Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2011.221

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)
Letter-Stiftung Nathan-8

"Jahn, Adolf (Vorlage)
Nathan der Weise
vor Mai 1893 (Modell der Vorlage) / nach Mai 1893 (Skulptur)

Elfenbein, zweiteilig (1. Figur mit Sockel, beides aus einem Stück geschnitzt, 2. untere Sockelplatte)

Maße (H x B x T, Ausrichtung: Figur en face):
22,6 x 7,3 x 6,2 cm (Maße gesamt inkl. Skulptur und Sockel)
14,7 x 5,4 x 4,2 cm (Skulptur inkl. Plinthe)
13,8 x 5,4 x 4,2 cm (Skulptur ohne Plinthe)
0,9 x 4,2 x 3,7 cm (Plinthe)
7,9 x 4,9 x 4,3 (Sockel)

Bezeichnung:
auf der rechten Seite an der Plinthe vertieft geschnitten: AG (das A in das G eingestellt)
Vorderseite an der Plinthe: NATHANderWEISE,

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine Miniaturfassung in Elfenbein, die nach der Vorlage Adolf Jahns von einem unbekannten Künstler mit dem Monogramm A.G. geschaffen wurde."

aus: Objektdokumentation von LETTER- Stiftung, Köln, Inv.-Nr. 2008.080

©LETTER Stiftung, Köln (Photo: Jean-Luc Ikelle-Matiba, Bonn)






Im Bestand des Museums und der Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau in Glauchau gibt es ebenfalls eine Statuette "Nathan der Weise", dat. 1893. Sie stammt aus der Sammlung des Dresdener Mediziners Prof. Dr. Paul Geipel.

(Auskunft durch Herrn Robby Joachim Götze, Kustos Kunstsammlung) 







In der Galerie zur Grünen Säule in Wien habe ich meine erste Nathan-Figur gesehen.

Herr Fiedler vom Kunsthaus Fiedler in Wien ist bis heute im Besitz einer der seltenen kleinen "Nathan der Weise"- Statuetten von 20 cm Größe aus Alabaster. Er stellte mir dankenswerterweise ein Bild dieser Figur zur Verfügung.

Von Herr Fiedler bekam ich seinerzeit auch den Artikel von Ursel Becker über die Bronzegießereien Gladenbeck.



Nathan der Weise-Kunsthaus-Fiedler

Nathan der Weise Kunsthaus-Fiedler-Monogramm
Nathan der Weise, Alabaster, Kunsthaus Fiedler, Wien, ©Photos: Kunsthaus Fiedler, Wien





Im Kunstauktionshaus Dr. Fischer, Heilbronn wurde auf der Kunst und Antiquitäten-Auktion am 14.05.2011 die Nathan-Figur in Bronze angeboten.
Frau Seiler vom Kunstauktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.



Nathan der Weise Auktionshaus Dr. Fischer

"Nathan der Weise. Bronze. Quadratischer Marmorsockel. Auf der quadratischen Plinthe vollplastische Darstellung des Philosophen Nathan der Weise. Der Protagonist aus Gotthold Ephraim Lessings Drama (1779) Nathan trägt ein orientalisches, bodenlanges Gewand und einen Mantel darüber. Auf seinem bärtigen Haupt über dem lockigen Haar befindet sich ein Turban. Gedankenverloren streicht sich Nathan mit seiner linken, den Siegelring tragenden Hand durch den langen Bart, während er seine Rechte, dem Kontrapost entsprechend, in die Taille stützt. Verso auf Plinthe signiert "A. Jahn fec." (Schriftzug vertieft) sowie mit Gießermarke versehen "Akt.Ges:v.Gladenbeck & Sohn". H. 42,5 cm, H. 40,5 cm (ohne Sockel)."

Text des Kunstauktionshauses Dr. Fischer zum Auktions-Angebot, ©Photo: Kunstauktionshaus Dr. Fischer





Im Kunstauktionshaus Schloss Ahlden wurde auf der Großen Jubiläumsaktion vom 01.bis 03.10.2011 ein

"Nathan der Weise" von 40,5 cm Größe versteigert.

Herr Dr. Heger stellte mir ein Abbild der Figur und der Gießerplakette zur Verfügung.



Nathan der Weise Schloss Ahlden






Nathan der Weise Schloss-Ahlden-Siegel
Nathan der Weise, Alabaster, Kunstauktionshaus Schloss Ahlden, ©Photos: Kunstauktionshaus Schloss Ahlden





Im Horster Auktionshaus wurde auf der Auktion vom 29.10.2011 eine Nathan-Figur von 41 cm Höhe angeboten. Leider fehlt an der linken Hand der Zeigefinger.


Herr Schönleiter vom Horster Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

Nathan der Weise Horster Auktionshaus
Nathan der Weise Horster Auktionshaus
Nathan der Weise Monogramm Horster Auktionshaus
Nathan der Weise, Alabaster, Horster Auktionshaus, ©Photos: Horster Auktionshaus





Im Allgäuer Auktionshaus, Kempten wurde auf der Herbstauktion vom 03.-05.11.2011 eine große Nathan-Statuette mit 63 cm Höhe verkauft. Leider fehlt die Gießerplakette.

Herr Kühling vom Allgäuer Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.



Nathan der Weise Allgäuer Auktionshaus
Nathan der Weise, Alabaster, Allgäuer Auktionshaus, ©Photo: Allgäuer Auktionshaus





Im Historia® Auktionshaus wurde auf der 106. Auktion am 03.12.2011 eine kleine Nathan-Figur von 20 cm Höhe (mit Marmor-Sockel 27,5 cm Gesamthöhe) mit Signatur und Gießerplakette angeboten.

Leider ist der Kopf gebrochen und geklebt.

Herr Stein vom Historia® Auktionshaus stellte mir die folgende Photographie zur Verfügung.

Nathan der Weise Historia Auktionshaus
Nathan der Weise, Alabaster, Historia® Auktionshaus, Berlin, ©Photo: Auktionshaus Historia®





Hans Effenberger von Form & Abbild Effenberger ist gelernter Kunstformer und fertigt in eigener Werkstatt Abgüsse für Museen und private Auftraggeber. 

In seinem Katalog führt er auch die Nathan-Figur nach dem Original des Lessing-Museums.

Er stellt mir die Fotovorlage aus seinem Abgusskatalog zur Verfügung.

Nathan der Weise- Guss Hans Effenberger
Nathan der Weise, Abguß, Form und Abbild Effenberger, ©Photo: Hans Effenberger





Im Besitz der Familie befinden sich zwei "Nathan der Weise" Figuren aus Gips, die in Anlehnung an einen Bronzeguß farbig gestaltet wurden.

Nathan der Weise- Gips
Statuette "Nathan der Weise", Gips, farbig, auf Holzsockel, Höhe 21 cm ohne Sockel
©Photo: B. Jahn





Im Internetauktionshaus ebay wurde im April 2012 eine Nathan-Figur aus farbigem Alabaster angeboten.

Nathan der Weise-Internetauktionshaus ebay
Nathan der Weise, Alabaster, Höhe: 41 cm mit Plinthe, rechts an der Plinthe mit  Ad. Jahn signiert, hinten an der Plinthe Öffnung für Gießerplakette, Gießerplakette fehlt
©Photo: M. Jahn





Im Auktionshaus Yves Siebers Auktionen GmbH, Stuttgart wurde auf der Auktion 45 am 2. Juni 2012 eine Nathan-Figur aus Bronze angeboten.

Vom Auktionshaus Siebers wurden mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung gestellt.

Nathan der Weise-Siebers Auktionen
Nathan der Weise-Siebers-2
Nathan der Weise-Siebers-3
Nathan der Weise-Siebers-4

"Los 2616
Jahn, Adolf
Stettin 1858 - 1941 Halle (Saale), deutscher Bildhauer, war tätig in Berlin, "Nathan der Weise", Bronze, patiniert, auf Marmorsockel, Ausführung; Aktien:Gesellschaft vorm. H. Gladenbeck u. Sohn, Rückseite mit Gießermarke gestempelt, H: 42,5 cm."

Text des Auktionshauses Siebers zum Auktions-Angebot, ©Photos: Auktionshaus Siebers



Vom Auktionshaus von Zengen wurde auf der Großen Herbst-Auktion Nr. 435, die am 14./15.09.2012 stattfand, eine Nathan-Figur aus Bronze angeboten.

Das Auktionshaus von Zengen stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

Nathan der Weise-Auktionshaus Zengen-1
Nathan der Weise-Auktionshaus Zengen-2
Nathan der Weise-Auktionshaus Zengen-3
Nathan der Weise-Auktionshaus Zengen-4

"JAHN, Adolf (1858 Stettin-1941 Halle/Saale),
"Nathan der Weise", Bronze, dunkel patiniert, H 64, am Sockel seitlich signiert,
Gießerstempel Oskar Gladenbeck"

Text des Auktionshauses von Zengen zum Auktions-Angebot, ©Photos: von Zengen Kunstauktionen



Bei Stentoft Antik in Aarhus in Dänemark wurde eine Nathan Figur aus Porzellan in einer 2. Sortierung  angeboten.
Die folgenden Bilder wurden mir von Herrn Stentoft zur Verfügung gestellt.

Nathan der Weise Porzellan-1
Nathan der Weise Porzellan-2
Nathan der Weise Porzellan-3
Nathan der Weise Porzellan-4
Nathan der Weise Porzellan-6
Nathan der Weise Porzellan-5

"Adolf Jahn
Nathan der Weise,
Porzellan Royal Copenhagen
Kgl. RC Nr.: 1413
Höhe: 36 cm"


©Photos: Stentoft Antik



Von Frau Gaderer aus Österreich erhielt ich folgende Bilder einer "Nathan"-Statuette (Höhe: 58 cm mit Sockel, leider fehlt die Gießerplakette auf der Rückseite) , die sich in ihrem privaten Besitz befindet.

.

Nathan der Weise-1-Gaderer
Nathan der Weise-2-Gaderer
Nathan der Weise-3-Gaderer
Nathan der Weise-4-Gaderer
©Photos: Gaderer


Vom Allgäuer-Auktionshaus wurde auf der Winterauktion am 12.01.2013 eine kleine "Nathan-Figur" von 27,5 cm Höhe angeboten.

Die beiden folgenden Abbildungen wurden mir vom Allgäuer Auktionshaus zur Verfügung gestellt.

Nathan der Weise- Allgäuer Auktionshaus
Nathan der Weise- Allgäuer Auktionshaus-2

"Jahn, Adolf, 1858 - 1925 unbek.
Alabasterfigur, auf Marmorsockel, H= 27,5 cm, "Nathan der Weise",
sign., Lit.: Thieme-Becker, Benezit, Müller-Singer, Dressler, Saur"

Text des Allgäuer Auktionshauses zum Auktions-Angebot, ©Photos: Allgäuer Auktionshaus



Vom Auktionshaus Arnold wurde auf einer Auktion am 17.11.2012 eine Nathan-Figur aus farbigem Alabaster mit einer Höhe von 41 cm angeboten.

Das Auktionshaus Arnold stellte mir die folgenden, sehr schönen und Details zeigenden Photographien zur Verfügung.


Nathan_der_Weise_Auktionshaus_Arnold_1
Nathan der Weise-Auktionshaus Arnold-2
Nathan der Weise-Auktionshaus Arnold-3
Nathan der Weise-Auktionshaus Arnold-4
Nathan der Weise-Auktionshaus Arnold-5
Nathan der Weise- Auktionshaus Arnold-6
Nathan der Weise-Auktionshaus Arnold-7
©Photos: Auktionshaus Arnold



Von dem Auktionshaus Galerie Fischer Auktionen AG aus Luzern (Schweiz) wurde auf einer Auktion im November 2012 eine Nathan-Figur aus farbigem Alabaster mit einer Höhe von 40 cm angeboten.

Das Auktionshaus Galerie Fischer Auktionen AG stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Galerie Fischer-Schweiz

ADOLF JAHN
Stettin 1858-1941 Halle
"Nathan der Weise"
Unten rechts am Sockel signiert "Jahn",
Alabaster auf schwarzem, sandfarben geädertem Marmorsockel,
H= 40 cm (56 cm mit Sockel)
minime Bestossungen

Text des Auktionshauses Galerie Fischer Auktionen AG zum Auktions-Angebot, ©Photo: Galerie Fischer Auktionen AG, Luzern, Schweiz



Von dem Auktionshaus "Die Eiche" aus Hamburg/ Lübeck wurde auf der letzten Kunst-und Varia-Auktion am 28.09.2013 eine Nathan-Figur aus farbigem Alabaster mit einer Höhe von 63 cm abgeboten.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Bilder zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Die Eiche
Nathan derWeise-Auktionshaus Eiche-2
"Adolf Jahn (1858-1925), figürliche Plastik, Alabaster, hell, signiert am Stand "A. Jahn", "Portrait Nathans des Weisen", H 63cm, leicht bestoßen, Fehlstellen"
Text des Auktionshauses "Die Eiche" zum Auktionsangebot,  ©Photo: Auktionshaus "Die Eiche"




Von dem Auktionshaus "VAN HAM Kunstauktionen" wurde auf der vergangenen Auktion am 23./24.10.2013 eine Nathan-Figur aus farbigem Alabaster mit einer Höhe von 40,5 cm angeboten.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Van Ham Auktionshaus
"Nathan der Weise. Deutschland. Entwurf Adolf Jahn. Marmor. H. 40,5 cm. Zustand B. Auf Sockel bez. 'Jahn'."
Text des Auktionshauses "VAN HAM Kunstauktionen" zum Auktionsangebot,  ©Photo: VAN HAM/ Sasa Fuis




Im Internetauktionshaus "ebay" wurde im November 2013 eine "Nathan der Weise"-Figur angeboten.

Der Einsteller stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise -ebay.1
Nathan der Weise -ebay.2
Nathan der Weise- ebay.3
Nathan der Weise- ebay.4
Nathan der Weise- ebay.5

"Schöne und repräsentative, in der Literatur und in Auktionskatalogen ausgiebig publizierte Statuette "Nathan der Weise", entworfen von Adolf Jahn (1858-1925), ausgeführt von der weltberühmten Firma Gladenbeck Berlin.

Auf der Rückseite eine eingelassene Plakette mit der Inschrift: Pyrochrom Patent angemeldet D.R.G.M. Gladenbeck

Es handelt sich um ein neuartiges Vervielfältigungsverfahren dessen Grundmaterial Alabaster aus Castellina bei Volterra/ Italien war.

Alter 1910 (lt. Literatur). Gesamthöhe (in cm): 56. Zustand: gut, Gebrauchsspuren, Chips an der Sockelkante und Fehlstellen an einem Schuh, für das hohe Alter jedoch noch sehr schön."

Text zum Auktionsangebot bei "ebay", © Photos: H. Altmann




Von Frau Schneider wurden mir die folgenden Photographien Ihrer "Nathan der Weise"-Figur, die 63 cm groß ist, zur Verfügung gestellt.


Nathan der Weise-Schneider.1
Nathan der Weise- Schneider.2
Nathan der Weise-Schneider.3
Nathan der Weise-Schneider.4
© Photos: Schneider




Vom Kunstauktionshaus Schlosser in Bamberg wurde auf der Auktion am 29. März 2014 eine große Nathan-Figur abgeboten.

Das Kunstauktionshaus Schlosser stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Schlosser-1
Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Schlosser-2

Jahn, Adolf
Nathan der Weise
(1858-1925)
Auf quadratischer Standplatte aufrecht stehende Figur des Weisen in langem Überwurf.
Rechts unten signiert und numeriert "K.S.". Alabaster. H. 63,5 cm. Der linke Fuß geklebt.

Text des Kunstauktionshauses Schlosser, © Photos: Kunstauktionshaus Schlosser




Auch in Spanien wurde von dem Auktionshaus BALCLIS BARCELONA auf der letzten Auktion Ende Mai 2014 eine große Nathan-Figur angeboten.

Das Auktionshaus BALCLIS BARCELONA stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Balclis Barcelona-1
Nathan der Weise-Auktionshaus Balclis Barcelona-2
Nathan der Weise-Auktionshaus Balclis Barcelona-3

"Adolf Jahn
Stettin 1858 - Halle (Saale) 1925
"Nathan el Sabio"
Skulptur aus Alabaster und teilweise getönt
Mit Siegel
63 cm hoch"

Text des Auktionshauses BALCLIS BARCELONA, © Photos: BALCLIS BARCELONA




Vom Historia® Auktionshaus in Berlin wurde bei der letzten Auktion im Juli 2014 eine kleine Bronze-Figur angeboten, die von dem französischen Bildhauer Sign. Giuseppe M. Picciole geschaffen wurde. Diese Figur ist der Figur "Nathan der Weise" von Adolf Jahn sehr ähnlich.

Auch die LETTER-Stiftung hat in ihrer Sammlung eine nach der Vorlage Adolf Jahns geschaffene Figur eines unbekannten Künstlers.

Figur-Nathan-ähnlich

Sign. Picciole, Bildhauer 1. H. 20. Jh., Nathan der Weise, patinierte Bronze, Standfigur
als gegenseitige Kopie nach Adolf Jahn angelegt, im Stand sign. u. num. 144, H. 19,5 cm

Text des Auktionshauses Historia® Auktionshaus, © Photo: Historia® Auktionshaus




Im Internetauktionshaus "ebay" wurde Ende 2014 eine kleine Nathan-Figur aus Österreich angeboten.

Herr Schönauer von "Austroantik" stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

Nathan der Weise-Austroantik-1
Nathan der Weise-Austroantik-2
Nathan der Weise-Austroantik-3
Nathan der Weise-Austroantik-4
Nathan der Weise-Austroantik-5

"Nathan der Weise

Seltene alte Skulptur - Nathan der Weise - weisse Alabaster Skulptur - über konischem schwarzem Marmorsockel mit vollplastischer Darstellung - seitlich signiert: Jahn

Höhe 28 cm - Alter um 1880"


Text des Einstellers "Austroantik" zum Auktionsangebot bei "ebay" © Photos: H. Schönauer, "Austroantik"




Von Frau Zwyssig aus der Schweiz erhielt ich folgende Photographie ihrer "Nathan"-Figur zugeschickt, die sich in ihrem persönlichen Besitz befindet.

Die Figur ist 40,5 cm ohne Sockel hoch. Auf der Rückseite der Plinthe befindet sich die Gießerplakette der Bronzegießerei Gladenbeck.

Nathan der Weise-Schweiz




Auf der letzten Auktion, die vom 26. bis zum 28. Februar 2015 stattfand, bot das Auktionshaus Mehlis eine große "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus Mehlis stellte mir die folgende Abbildung der Figur zur Verfügung.

Nathan der Weise-Auktionshaus Mehlis

"Adolf Jahn, Nathan der Weise
Entwurf 1893, auf der Plinthe bez. Ad. Jahn und auf dem Sockel monogr. MF, Alabaster partiell farbig gefasst, stehende Figur des Protagonisten aus dem gleichnamigen fünfaktigen Ideendrama von Gotthold Ephraim Lessing, auf quadratischem Sockel, dieser minimal bestoßen, linke Fußspitze bestoßen und kleinere Fehlstellen am Mantelsaum, H Figur 59 cm, H ges. 63,5 cm.

Künstlerinfo: dt. Bildhauer (1858 Stettin bis 1941 Halle/Saale), 1877-1881 Studium der Bildhauerei an der Königlichen Akademie der bildenden Künste zu Berlin, Schüler von Albert Wolff und Fritz Schaper, 1882-1884 Aufenthalt in Wien, Schüler bei Anton Schmidgruber und Viktor Oskar Tilgner, er arbeitete in Berlin in den Ateliers der Bildhauer Max Kruse, Peter Breuer und Joseph Kaffsack, 1885 Lehrtätigkeit an der königlichen Fachschule der Metallindustrie in Iserlohn, später Dozent an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg im Fach Bildhauerei, 1893-1918 beschickt J. die Große Berliner Kunst-Ausstellung mit zahlreichen Statuen, Büsten, Gruppen und Reliefs in Bronze, Marmor, Gips und Holz, die 1893 entworfene Statuette "Nathan der Weise" zählt zu seinem bekanntesten Werk und wurde um 1910 durch die Bronzegießerei Aktiengesellschaft Gladenbeck mit patentiertem Verfahren des "Pyrochrom" vervielfältigt in unterschiedlichen Größen und Farben hergestellt, Quelle: Internet."

Text des Auktionshauses Mehlis zum Auktionsangebot, © Foto: Auktionshaus Mehlis




Das Auktionshaus "Zeeuws Veilinghuis, Zeeland Auctioneers" in den Niederlanden bot auf seiner letzten Auktion, die am 24. und 25. März 2015 stattfand, eine Nathan-Figur mit 40 cm Höhe an.

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, sind bei dieser Figur die Plinthe und der Fuß gebrochen.

Das Auktionshaus Zeeuws Veilinghuis stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Zeeuwsveilinghuis

Adolf Jahn (1858-1925)

'Nathan de Wijze', gesigneerd, albasten beeld op marmeren voet. H. beeld 40 cm, H. voet 16 cm. CONDITION: Gelijmd, schilfer aan jas.


Text des Auktionshauses Zeeuws Veilinghuis zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Zeeuws Veilinghuis, Zeeland Auctioneers, Niederlande




Von Herrn Ulf Forsberg aus Schweden erhielt ich die folgenden Photos seiner "Nathan der Weise"-Bronzefigur, die ca. 61-62 cm hoch ist.

Der Bronzeguß ist zweifarbig patiniert. Dies scheint ein bei dieser Figur sehr selten angewandtes Verfahren zu sein, ich habe bisher keine Kenntnis über eine ähnlich

gegossene Bronzefigur.

Vor allem das Gesicht wirkt dadurch sehr plastisch und lebendig.

An der Plinthe sind "A. Jahn. Fec" und "Oskar Gladenbeck G.m.b.H. Echt Bronce garant" eingraviert.

Nathan der Weise-Schweden-1
Nathan der Weise-Schweden-2
Nathan der Weise-Schweden-3
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© Foto: Ulf Forsberg, Schweden




Im Besitz von Herrn Forsberg befindet sich auch eine Nathan-Figur aus Porzellan. Die Porzellan-Figur ist 35 cm hoch und wurde ab 1913 von der Königlichen Dänischen Porzellanfabrik (Royal Copenhagen, Denmark) hergestellt.

Herr Forsberg stellte mir auch diese Bilder zur Verfügung.


Nathan der Weise-Porzellan-Schweden-1
Nathan der Weise-Porzellan-Schweden-2
Nathan der Weise-Porzellan-Schweden-3
© Foto: Ulf Forsberg, Schweden




Im Internetauktionshaus "ebay" wurde im Mai 2015 vom Kunsthandel-Rumanli in Berlin eine besonders eingefärbte "Nathan der Weise"-Figur angeboten.

Herr Rumanli stellte mir die folgenden Bilder zur verfügung.



Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-1
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-2
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-3
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-4
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-5
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-6
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-8
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-9
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-10
Nathan der Weise-Kunsthandel-Rumanli-11

"Alabaster Figur "Nathan der Weise" von Adolf Jahn

Zustand: gut, minimale Abplatzungen, sehr fein verarbeitete Alabaster Figur von Adolf Jahn "Nathan der Weise" auf einem Marmorsockel.

Gladenbeck Berlin um 1893. Die Figur hat eine Höhe von ca. 54,3 cm."

Text des Kunsthandels Rumanli zum Auktionsangebot © Fotos: Kunsthandel-Rumanli, Berlin




In der Schweiz wurde vom Auktionshaus "Fischer Kunst- und Antiquitätenauktionen Luzern" am 18.6.2015 im Rahmen der letzten Auktion eine "Nathan der Weise"-Figur von 63 cm Höhe angeboten.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

Nathan der Weise-Fischer-Luzern-1
Nathan der Weise-Fischer-Luzern-2

"ADOLF JAHN

Stettin 1858-1941 Halle

Nathan der Weise

Marmorfigur Stein, Quadratische Plinthe, verso Giesserplakette "V. Pyrochrom Gladenbeck Berlin Patent Angemeldet D.R.G.M.". Zehenspitze ergänzt. H. 63 cm."

Text des Auktionshauses "Fischer Kunst und Antiquitätenauktionen Luzern" © Fotos: "Fischer Kunst- und Antiquitätenauktionen Luzern"




Von Herrn Michael Baumann erhielt ich folgende Bilder seiner farblich besonders schön gestalteten großen "Nathan der Weise"-Figur.

Sie hat mit Sockel eine Höhe von 63,5 cm. An der Plinthe ist sie mit "Ad.Jahn" signiert.



Nathan der Weise-Baumann
Nathan der Weise-Baumann
Nathan der Weise-Baumann-2
Nathan der Weise-Baumann-3
Nathan der Weise-Baumann-4
Nathan der Weise-Baumann-5
 © Fotos: Baumann




Im Internet-Auktionshaus "ebay" wird seit Juli 2015 vom Kunsthandel Dr. Reinhard Jansen eine "Nathan der Weise"-Figur mit einer Höhe von 56 cm mit Sockel angeboten.

Herr Dr. Jansen stellte mir die folgenden Photos zur Verfügung.



Nathan der Weise-Jansen-1
Nathan der Weise-Jansen-2

"ADOLF JAHN 1858-1925

Nathan der Weise

Alabaster

Höhe ohne Sockel 41, mit Sockel 56,5 cm.

Eine identische Skulptur befindet sich im Lessing-Museum Kamenz."


Text des Kunsthandels Dr. Reinhard Jansen zum Auktionsangebot © Fotos: Kunsthandel Dr. Reinhard Jansen




Im Internet-Auktionshaus "ebay" wurde im September 2015 vom Auktionshaus Arnold in Überherrn eine kleine "Nathan der Weise"-Figur angeboten.

Herr Arnold stellte mir die folgenden Abbildungen der Figur zur Verfügung.



Nathan der Weise-Arnold-1
Nathan der Weise-Arnold-2
Nathan der Weise-Arnold-3

"Adolf Jahn

"Nathan der Weise"

Alabaster 1893 signiert

sehr gut gearbeitete Alabaster Figur auf Marmorsockel

Höhe ca 30 cm

mehrere kleine Abplatzer und eine Ecke das Alabastersockels geklebt"


Text von Herrn Arnold von der Firma Arnold-Edelmetall zum Auktionsangebot © Fotos: Arnold, Firma Arnold-Edelmetall




Auf der letzten Auktion, die vom 17. bis 19. September 2015 stattfand, bot das Kunst-und Auktionshaus Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf eine "Nathan der Weise"-Figur aus Porzellan mit einer Höhe von 35,5 cm an.

Die folgende Abbildung wurde mir vom Kunst-und Auktionshaus Hargesheimer zur Verfügung gestellt.



Nathan der Weise-Hargesheimer Düsseldorf

"NATHAN DER WEISE Dänemark, Royal Copenhagen,

1. Hälfte 20. Jh, Modell: A. Jahn, polychrome Malerei, H. 35,5,cm. Manufakturmarke und Wellenmarke, sowie Nummer '1413'.

Auf dem Sockel bezeichnet: 'Adolf Jahn'."

Text von "Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf" zum Auktionsangebot © Foto: Hargesheimer Kunstauktionen, Fotograf Udo Fischer




Das Auktionshaus Mehlis in Plauen bot auf seiner letzten Auktion, die vom 27. bis 29. August 2015 stattfand, eine kleine "Nathan der Weise"-Figur mit einer Höhe von 20,3 cm ohne Sockel an.

Die folgende Abbildung wurde mir vom Auktionshaus Mehlis zur Verfügung gestellt.



Nathan der Weise-Auktionshaus Mehlis

"Adolf Jahn , attr., Nathan der Weise

Entwurf 1893, rs. undeutl. monogr., Alabaster, partiell farbig gefasst, stehende Figur des Protagonisten aus dem gleichnamigen fünfaktigen Ideendrama von Gotthold Ephraim Lessing, auf flacher Plinthe, auf hohen, konischen, schön geäderten Marmorsockel montiert, kleine Fehlstelle am rechten Mantelärmel, ehemals rs. eingelassene Plakette fehlt, H Plastik 20,3 cm, H gesamt 28 cm."

Text des Auktionshauses Mehlis zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Mehlis, Plauen



Im Internetauktionshaus "ebay" wurde im Oktober 2015 eine "Nathan"-Figur aus Bronze angeboten. Der Einsteller "tanowa38" kommt aus Capital Federal, Buenos Aires, Argentinien und stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.



Nathan der Weise-Buenos Aires-1
Nathan der Weise-Buenos Aires-2
Nathan der Weise-Buenos Aires-3

"Antique Original German Dark Brown Patinated Bronze Sculpture

"Nathan the Wise"

Foundry mark of Akt-Ges v.H. Gladenbeck & Sohn. Signed Adolf Jahn.

High Approx.: 8" (=20,32 cm)(With Marble 8 3/4 (=22,23 cm)).

Total Weight (Bronze + Marble): 2.736 Lb (1241 Grams).

Marble with chips."

Text des Einstellers "tanowa38" zum Auktionsangebot © Foto: "tanowa38"




Ebenfalls im Internetauktionshaus "ebay" wurde im Oktober 2015 eine seltene Büste der "Nathan"-Figur angeboten. Der Einsteller "Antiques Judaica Jewish Art Israeli Rabbi Israelianna" kommt aus Bethesda, MD, United States und stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.



Büste des Nathan-Israelianna-USA-1
Büste des Nathan_Israelianna-USA-2
Büste des Nathan_Israelianna-USA-3
Büste des Nathan-Israelianna-USA-4

"Nathan the Wise is a play published by Gotthold Ephraim Lessing in 1779. It is a plea for religious tolerance. This statue done by Adolf Jahn, turn of the 10 1/2" high x 6" deep (26,67x15,24 cm). It is made of alabaster and marble depicts the famous character Nathan the Wise. The centerpiece of the work is the ring, and the ring with magical powers and used as a parable in the story of the play. This play portrays a Jew in a positive light for the first time in 18th century Europe. Guarenteed authentic. "

Text des Auktionshauses "Antiques Judaica Jewish Art Israeli Rabbi Israelianna" zum Auktionsangebot © Foto: "Israelianna"




Auch im Internetauktionshaus "ebay" wird seit November 2015 eine Nathan-Figur mit einer Höhe von 41 cm angeboten. Der Anbieter "Southhamptonsliquidators" kommt ebenfalls aus den Vereinigten Staaten, aus Massapequa, NY. Leider ist der Zeigefinger der linken Hand nicht mehr im Original vorhanden und wurde repariert.



Nathan der Weise-Southhamptonsliquidators-1
Nathan der Weise-Southhamptonsliquidators-2
Nathan der Weise-Southhamptonsliquidators-3

"NATHAN THE WISE

White alabaster sculpture on a square base. Together with a black-veined rose and white alabaster bust of a maiden. The first with repair to one left index finger."

Text des Anbieters "southhamptonsliquidators" zum Auktionsangebot © Foto: "southhamptonliquidators"




Im Auktionshaus Ursula Nusser in München wurde auf der vergangenen Auktion Anfang Dezember 2015 eine "Nathan"-Figur mit einer Höhe von 41 cm angeboten.

Das Auktionshaus Nusser stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.



Nathan der Weise-Auktionshaus Nusser

"Jahn, Adolf. 1858-1941

Nathan der Weise. Marmor. Sign. H. 41 cm. Auf Marmorsockel. H. 15,5 cm."

Text des Auktionshauses Ursula Nusser zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Ursula Nusser, München




Das Auktionshaus Jeschke van Vliet Auctions Berlin bot auf seiner vergangenen Auktion, die ebenfalls Anfang Dezember 2015 stattfand, eine "Nathan"-Figur mit einer Höhe von 40,5 cm an.

Das Auktionshaus Jeschke van Vliet stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.



Nathan der Weise-Auktionshaus Jeschke van Vliet

"Jahn, Adolf

Nathan der Weise. Entwurf um 1893, Ausführung um 1910. Alabaster (Castellina), partiell eingefärbt, auf Marmorsockel. Höhe 40,5 cm (54,5 cm). Auf der Plinthe signiert. An der Rückseite mit Plakette der Aktiengesellschaft Gladenbeck, Berlin.

Jahn studierte in Wien und Berlin. Die Statuette Nathans des Weisen ist das bekannteste Bildwerk Jahns und basiert auf dem gleichnamigen Drama Lessings."

Text des Auktionshauses Jeschke van Vliet zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Jeschke van Vliet, Berlin




Das Auktionshaus Historia in Berlin bot auf seiner vergangenen Auktion Anfang Dezember 2015 eine Porzellan-Figur der "Nathan der Weise"-Figur mit einer Höhe von 36 cm an.

Die Fotographie der "Nathan"-Figur stellte mir das Auktionshaus Historia zur Verfügung.


Nathan der Weise-Historia Auktionshaus

"Nathan der Weise,

Royal Copenhagen, Dänemark, nach 1923, 1. W., Entwurf Adolf Jahn, um 1913, im Sockel sign., Statuette des sinnierenden Nathan, Modellnr. 1413, polychrome Unterglasurmalerei, H. 36 cm."


Text des Auktionshauses Historia zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Historia, Berlin




Im Internetauktionshaus "ebay" wird seit Januar 2016 eine "Nathan der Weise"-Figur aus Porzellan der 1. Wahl angeboten.

Der Einsteller "dogcalen" aus New York, USA stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Porzellan-Mamaroneck-NY

"Royal Copenhagen Nathan the Wise figurine.

14" tall by Adolf Jahn. In excellent condition. No chips or cracks."

Text des Anbieters "dogcalen" zum Auktionsangebot © Foto: "dogcalen" NY, USA




Das Online Auktionshaus Auctionata bot auf seiner Auktion vom 25.05.2016 eine große "Nathan der Weise"- Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.



Nathan der Weise-Auctionata-1.1
 © Foto: Online-Auktionshaus Auctionata.
Die abgebildete Figur wurde über die Website www.auctionata.com von Auctionata versteigert.
Nathan der Weise-Auctionata-2.1
© Foto: Online-Auktionshaus Auctionata.
Die abgebildete Figur wurde über die Website www.auctionata.com von Auctionata versteigert.
Nathan der Weise-Auktionata-3.1
© Foto: Online-Auktionshaus Auctionata.
Die abgebildete Figur wurde über die Website www.auctionata.com von Auctionata versteigert.
Nathan der Weise-Auctionata-4
© Foto: Online-Auktionshaus Auctionata.
Die abgebildete Figur wurde über die Website www.auctionata.com von Auctionata versteigert.
Nathan der Weise-Auctionata-5
© Foto: Online-Auktionshaus Auctionata.
Die abgebildete Figur wurde über die Website www.auctionata.com von Auctionata versteigert.

" Detailinformationen zum Objekt

Adolf Jahn schuf zahlreiche Figuren nach literarischen Werken. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die 1893 entworfene Skulptur Nathan der Weise, nach dem gleichnamigen Werk des Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Um 1910 wurde diese auch in Bronze in zahlreichen Variationen von der Bronzegießerei Gladenbeck ausgeführt.

Zustand

Die Skulptur ist in altersgemäß gutem Zustand. Die Sockelplatte und die linke Hand der Figur sind restauriert. Partiell finden sich kleine Bestoßungen sowie vereinzelte Fehlstellen. Der Serpentinsockel zeigt partielle Bestoßungen und Fehlstellen. Der obere Schafft mit einem horizontalen Riss. Die Höhe der Figur misst 63,7 cm. Die Gesamthöhe, inklusive des Sockels misst 168,7 cm.

Adolf Ferdinand Walter Jahn (1858-1941)

1858 geboren in Stettin, studierte Adolf Jahn zwischen 1877-81 an der Berliner Kunstakademie. Im Anschluss folgt ein Studium in Wien bei den Bildhauern Anton Schmidgruber und Viktor Tilgner. Ab 1891 lehrt er zusammen mit Otto Greyer Bildhauerei an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Im selben Jahr folgt auch die Selbständigkeit mit einer eigenen Werkstatt. Zwischen 1893 und 1918 waren seine Arbeiten regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung zu finden. Schwerpunkt seines Schaffens bildeten neben Monumentalbildnissen, Bronzen und Porträtbüsten.(bde)"

"Alabaster, Faux Mabre Fassung; Deutschland, 1893 Ausführung wohl Anfang 20. Jh;  Adolf Ferdinand Walter Jahn (1858-1941) - Deutscher Bildhauer; Sockelplatte signiert "Ad. Jahn"; Begleitend ein hoher vierteiliger Serpentinsockel; Höhe, ohne Sockel: 63,7 cm; Gesamthöhe: 168,7 cm; guter, altersgemäßer Zustand; dieses Objekt wird durch das Berlin Büro verkauft."

Text des Online-Auktionshauses Auctionata zum Auktionsangebot



Das Kunstauktionshaus Chiemgau bot auf seiner 47. Kunstauktion vom 23.07.2016 eine "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Kunstauktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Chiemgau-1
Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Chiemgau-2
Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Chiemgau-3
Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Chiemgau-4

"Skulptur Adolf Jahn Nathan der Weise (1858 Stettin - 1941 Halle), Entwurf um 1893,

Ausführung um 1910, Alabaster / Castellina, partiell eingefärbt, auf Marmorsockel, auf der Plinthe signiert, besch., an der Rückseite mit Plakette der Aktiengesellschaft Gladenbeck, H 57 x B 19 x T 12,5 cm"

Text des Kunstauktionshauses Chiemgau zum Auktionsangebot © Foto: Kunstauktionshaus Chiemgau




Das Auktionshaus Jeschke van Vliet Auctions Berlin bot auf seiner 111. Auktion vom 16.09.2016 eine große "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Jeschke van Vliet Berlin

"Nathan der Weise. Entwurf 1893, Ausführung um 1910. Polychromer Alabasterguss (Pyrochrom). Höhe 63. Signiert und mit der Plakette der Gießerei Gladenbeck versehen. - Eine Schuhspitze weggebrochen.

Diese Darstellung Nathans des Weisen wurde von Jahn zuerst 1893 ausgestellt und in der Folgezeit in zahlreichen verschiedenen Varianten im Gussverfahren in Alabaster, Bronze und Porzellan vervielfältigt. Ausführungen derselbigen finden sich in verschiedenen deutschen Museen."

Text des Auktionshauses Jeschke van Vliet Auctions Berlin zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Jeschke van Vliet Auctions Berlin




Vom Auktionshaus Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf wurde auf der 69. Auktion, die Ende September 2016 durchgeführt wurde, eine Porzellan-Figur "Nathan der Weise" angeboten.

Das Kunstauktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Hargesheimer-Porzellan

"ADOLF FERDINAND WALTER JAHN 1858 Stettin - 1941 Halle (Saale) NATHAN DER WEISE

Dänemark, Royal Copenhagen, 1969-73, Entwurf um 1913 Porzellan, polychrome Malerei. H. 35,5 cm. Grüne Manufakturmarke und blaue Wellenmarke, Pinsel-und Pressnummer, Modellnr. '1413', auf dem Sockel sign. 'Adolf Jahn'. Die Statuette 'Nathan der Weise' wurde von Jahn nach dem gleichnamigen Drama Gotthold Ephraim Lessings in Alabaster gefertigt und in Berlin bereits 1893 ausgestellt. 2. Wahl."

Text des Kunstauktionshauses Hargesheimer Düsseldorf zum Auktionsangebot © Foto: Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf




Das Kunstauktionshaus Neumeister in München bot auf seiner Auktion "Alte Kunst" vom 07.12.2016 eine große "Nathan"-Figur an.

Das Kunstauktionshaus stellte mir dir folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Neumeister-München

" "NATHAN DER WEISE"

Berlin, um 1910, nach Entwurf von Adolf Ferdinand Walter Jahn (1858 Stettin-1941 Halle/Saale)

Stehender Orientale, die beringte Linke vor die Brust gelegt. Sog. Pyrochrom (Alabasterguss). Die rechteckige Plinthe bez. "Jahn A.". Best. H. (mit Sockel) 62,5 cm.

Die Statuette "Nathan der Weise" nach dem gleichnahmigen Drama Gotthold Ephraim Lessings ist Jahns bekanntestes Werk und war erstmals wohl auf der Großen Berliner Kunstausstellung von 1893 ausgestellt. Um 1910 wurde sie in der Berliner Gießerei Gladenbeck mit einem neuen Verfahren des farbigen Alabastergusses vervielfältigt. Vgl. http://www.adolf-jahn.de/."

Text des Kunstauktionshauses Neumeister München zum Auktionsangebot © Foto: Ch. Mitko für NEUMEISTER




Das Auktionshaus Rütten in München bot auf seiner letzten Auktion vom 8.4.2017 eine kleine "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Rütten-1
Nathan der Weise-Auktionshaus Rütten-2
Nathan der Weise-Auktionshaus Rütten-3
Nathan der Weise-Auktionshaus Rütten-4
Nathan der Weise-Auktionshaus Rütten-5

"Nathan der Weise. Von Adolf Jahn, nach 1893. Figur nach dem gleichnamigen Drama Lessings. Alabaster, feine Ausarbeitung der Details, seitlich signiert A. Jahn. Höhe 20 cm. Auf Pyramidenförmigem Sockel befestigt. Gesamthöhe 27 cm."

Text des Auktionshauses Rütten zum Auktionsangebot © Fotos: Auktionshaus Rütten




Das Auktionshaus DAWO-Auktionen in Saarbrücken/Scheidt bot auf seiner vergangenen Auktion vom 6.5.2017 eine große "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-DAWO Auktionen
Nathan der Weise-DAWO Auktionen-2

"Nathan der Weise, Alabasterfigur, um 1910

nach einem Entwurf von Adolf Jahn (1858-1941) von 1893, produziert von der Bronzegießerei Gladenbeck 1910, Alabaster mit Strukturmalerei, H: 63 cm, am Sockel signiert, die Herstellerplakette fehlt, kleine Fehlstellen, Gewicht: 24 kg."

Text des Auktionshauses DAWO Auktionen zum Auktionsangebot © Fotos: Auktionshaus DAWO Auktionen




Das Auktionshaus Dobiaschofsky in Bern, Schweiz bot auf seiner vergangenen Frühjahrsauktion vom 10.-13. Mai 2017 eine große "Nathan der Weise"- Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Dobiaschofsky

" Jahn, Adolf

Berlin 1858-1941 Halle (Saale)

Nathan der Weise

Marmorguss und Alabaster, verso a. Sockel sig. "Ad. Jahn a. K.", H: 63 cm (mit Sockel)"

Text des Auktionshauses Dobiaschofsky, Bern, Schweiz zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Dobiaschofsky




Das Historia Auktionshaus in Berlin bot auf seiner vergangenen Auktion vom 18.5.2017 eine "Nathan der Weise"-Figur aus Bronze an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Historia Auktionshaus

"Adolf Jahn (1858-1941), nach, Bronzeskulptur "Nathan der Weise", verso an der Bodenplatte gestempelt "Akt. Ges. Gladenbeck Berlin", um 1910, auf quadratischer Marmorplatte, nach der bekannten Marmorskulptur von Adolf Jahn, die 1893 auf der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt wurde. Ab 1910 wurde die Statue in der Gießerei Gladenbeck nachgegossen, Ges.-H. 42,5 cm."

Text des Historia Auktionshauses Berlin zum Auktionsangebot © Foto: Historia Auktionshaus




Das Auktionshaus Mehlis in Plauen bot auf seiner vergangenen Auktion vom 16. bis 18.11.2017 eine große "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Mehlis Auktionshaus

"Adolf Jahn, "Nathan der Weise"

Entwurf um 1893, signiert A. Jahn K. E., um 1910, produziert von der Bronzegießerei Gladenbeck (Plakette fehlt), große Alabasterfigur, die Hauptperson der gleichnamigen Parabel von G. E. Lessing darstellend, Fußspitze restauriert, H 63 cm."

Text des Auktionshauses Mehlis, Plauen zum Auktionsangebot © Foto: Mehlis Auktionshaus, Herr Falk Blum




Das Auktionshaus Apfel-Antik aus Wien bietet seit November 2017 über "ebay" eine "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


Nathan der Weise-Apfel-Antik-1
Nathan der Weise-Apfel-Antik-2
Nathan der Weise-Apfel-Antik-3

"Beschreibung:

Material: Alabaster; Gesamthöhe 56 cm; Höhe Figur 40,5 cm; Zustand: siehe Fotos

Sehr qualitätsvoll ausgeführte Alabaster Figur von Adolf Jahn um 1900. Darstellung von Nathan dem Weisen. Die Figur ist am Boden signiert, siehe Fotos."

Text des Auktionshauses Apfel Antik aus Wien zum Auktionsangebot © Foto: Apfel Antik, Wien




Das Auktionshaus Schwab in Mannheim bot auf seiner Auktion vom 21.04.2018 eine Büste der "Nathan der Weise"-Figur mit einer Höhe von 27 cm an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgenden Bilder zur Verfügung.


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"Adolf Jahn (1858-1941), Büste 'Nathan der Weise', deutsch, um 1900

Technik: weißer und schwarzer Alabasterguss, marmoriert gegossen, (Pyrochrom-Technik), Signatur: rückseitig monogrammiert 'AJ', Giesserplakette 'Pyrochrom Gladenbeck'. Höhe: 27 cm, Zustand: gut, partiell minimale Kratzspuren, Kommentar: eine identische Figur befindet sich im jüdischen Museum Berlin (Inventarnummer '2002_152_0')"

Text des Auktionshauses Schwab aus Mannheim zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Schwab, Mannheim




Das Auktionshaus Mehlis in Plauen bot auf seiner Auktion vom 23.-25.08.2018 eine "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Auktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Auktionshaus Mehlis

"Adolf Jahn, Nathan der Weise

Ende 19. Jahrhundert, signiert, Alabaster, Darstellung Nathan des Weisen, sich nach oben verjüngender dunkler Marmorsockel, dieser minimal bestoßen, sonst normale Altersspuren, H Skulptur 40,5 cm, H gesamt 55,5 cm. Künstlerinfo: Berliner Bildhauer, (1858 Stettin bis 1941 Halle a.d. Saale), studierte an der Berliner Akademie unter Albert Wolff, Fritz Schaper sowie in Wien unter Anton Schmidgruber, Viktor Tilgner, lebte ständig in Berlin und beschickte zahlreiche Ausstellungen. Quelle: Thieme-Becker."

Text des Auktionshauses Mehlis, Plauen zum Auktionsangebot © Foto: Auktionshaus Mehlis, Plauen




Das Kunstauktionshaus Schloss Ahlden bot auf seiner 172. Auktion vom 1./2. und 8. September 2018 eine "Nathan der Weise"-Figur an.

Das Kunstauktionshaus stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.


Nathan der Weise-Kunstauktionshaus Schloss Ahlden

"Adolf Jahn

(1858 Stettin - 1941 Halle/Saale)

"Nathan der Weise". Originaltitel

Alabaster bzw. sog. Castellina-Marmor, vollplastisch gearbeitet, teilw. bemalt. Dunkler Marmorsockel. Monogr. "Ad. J.". Modell Adolf Jahn, vor 1893; Ausführung wohl Gladenbeck, Berlin, um 1908. Auf quadratischer Plinthe die Statuette "Nathan der Weise", das bekannteste Werk Jahns, mit Turban in langem orientalischen Gewand. Linke Fußspitze und Plinthenecke rest.; Ges.-H. 56 cm.

Ein Vergleichs-Expl. befindet sich im Lessing-Museum in Kamenz."

Text des Kunstauktionshauses Schloss Ahlden zum Auktionsangebot © Foto: Bildrechte Kunstauktionshaus Schloss Ahlden




Im Internetauktionshaus "ebay" wird seit August 2018 eine "Nathan der Weise"-Figur aus den Vereinigten Staaten von Amerika angeboten.

Der Einsteller "mraardvark" hat mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung gestellt.


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"Adolf Jahn (German, 1858-1925). Nathan the Wise, a Jewish Scholar, carved alabaster sculpture. Original Sculpture Signed Ad Jahn. Award Medallion inserted on back base of Alabaster. There are 2 chips on the back side on the robe and the base. Overall great condition and very heavy. Measures: 4.5''D x 7''W x 22.5''. Base measures: 5.75''H x 4.5''."


Text zum "ebay" Auktionsangebot, eigestellt von "mraardvark" © Foto: Einsteller "mraardvark"




Im Internetauktionshaus ebay wird ebenfalls seit August 2018 aus den Vereinigten Staaten von Amerika eine "Nathan der Weise"- Figur aus Porzellan angeboten.

Der Einsteller "american_collection" stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.


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"Royal Copenhagen "Nathan the Wise" porcelain figurine by Adolf Jahn from the play of Gotthold Ephraim Lessing, décor collection historic Judaica, perfect condition and almost 14'' high."

Text zum "ebay"-Auktionsangebot, eingestellt von "american_collection" © Foto: Einsteller "american_collection"




Im Internetauktionshaus "ebay" wird eine weitere Porzellan-Version der "Nathan der Weise"-Figur aus Großbritannien angeboten.

Der Einsteller "radiusflux" stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

Nathan der Weise-"ebay"radiusflux.1 Nathan der Weise-"ebay"-radiusflux.2 Nathan der Weise-"ebay"-radiusflux.3

"Royal Copenhagen Nathan the Wise figurine 1413 designed by Adolf Jahn

The figurine is a 1st quality

There is a scratch over the blue waves

Marks: on the base, Size: about 35 cm tall, Condition: very good, no chips or cracks"

Text zum "ebay"-Auktionsangebot, eingestellt von "radiusflux" © Foto: Einsteller "radiusflux"




Die Galerie Leroy Nadia in Saint Etienne Les Remiremont, Frankreich bietet eine große "Nathan der Weise" Figur von 63,5 cm an.

Mme Leroy stellte mir die folgende Abbildung zur Verfügung.

Nathan der Weise-Galerie Leroy Nadia
 © Foto: Galerie Leroy Nadia, Saint Etienne Les Remiremont 88200, Frankreich




Im Internetauktionshaus "ebay" wird aus den Vereinigten Staaten von Amerika eine Büste der "Nathan der Weise"-Figur aus Bronze angeboten.

Der Einsteller "jaco.pinha" stellte mir die folgenden Abbildungen zur Verfügung.

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"Gorgeous bronze bust of Nathan der Weise (Nathan the Wise) by Adolf Jahn. Casted by Aktien-Gesellschaft Gladenbeck & Sohn, Berlin in the early 1900's. The bust displays "Nathan der Weise" on the front and "Akt-Ges.:v. H. Gladenbeck & Sohn." on the beck. It has built up a beautiful chocolatey patina over the years, with copper coloring coming through on the face. The bust sits atop a brown marble base.

Nathan der Weise comes from the 1779 German play by the same title. Published by Gotthold Ephraim Lessing, it was a plea for religious tolerance set during the third crusade. Adolf Jahn, a German artist of the 19th and 20th centuries, sculpted his rendition of Nathan der Weise in 1893. In 1899, Aktien-Gesellschaft Gladenbeck & Sohn obtained the rights to reproduce his sculpture. Gladenbeck & Sohn was known to be one of the most important foundries in Germany, being known for creating high quality castings. The foundry operated from 1851 until 1926 in Berlin, Germany.

This bronze sculpture is an original reproduction by Gladenbeck & Sohn after the sculpture by Adolf Jahn.

Size: 12 in, Width: 6.5 in, Height: 7.5 in"  

(Size=Umfang, Width=Breite, Height=Höhe)    

Text zum "ebay"-Auktionsangebot, eingestellt von "jaco.pinha" © Fotos: Einsteller "jaco.pinha"



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