Adolf  Jahn

Postkarten




Postkarte-1
Postkarte mit einem Porträt des Bildhauers Adolf Jahn und Abbildungen vier seiner Werke.
Von links nach rechts sind dies: Statuette "Wilhelm II. als Kreuzritter", Pferd mit Reiter (unbekannt),
Statuette  "Wasserträgerin", Statuette "Segeler".
Die Postkarte wurde an "Herrn Bildhauer Adolf Jahn, Berlin 10, Motzstraße 76" gesandt, wo Adolf Jahn mit seiner Familie in der Zeit von 1894 bis zum Tod seiner Frau 1905 wohnte.
Postkarte-2
Postkarte mit einer Abbildung der Statuette "Nathan der Weise", am 16.2.1897 an Adolf Jahn geschickt
mit dem folgenden Text:
"...Das Bild scheint nicht aufgeklebt, sondern aufgedruckt zu sein. Ich fühle keinen Übergang von dem Karton der Karte zu dem Bilde. Und mein Tastsinn ist doch fein. Wie mir ihr Verkäufer erzählte, wird vorliegende mit dem "Weisen" geschmückte Karte von Leuten gewählt, die die üble Angewohnheit haben, immer "geistreich" zu schreiben. Verzeih, daß ich unter falscher Flagge segele. Hoffentlich befindest Du Dich mit Deinen Lieben wohl und munter, Sonnabend mußte ich mich schonen..."
Postkarte-Tuttlingen-6
Postkarte aus Tuttlingen mit einer Abbildung des Max-Schneckenburger-Denkmals im Stadtgarten.
Diese Postkarte wurde am 20.2.1933 von Tuttlingen nach Nürnberg versandt.
Postkarte-Tuttlingen
Postkarte aus Tuttlingen mit einer Abbildung des Max-Schneckenburger-Denkmals.
Diese Postkarte wurde am 14.6.1921 von Tuttlingen nach Langenargen am Bodensee geschickt,
zu einem Zeitpunkt, als es das Denkmal gar nicht mehr gab.
Germania-Tuttlingen-11
Postkarte aus Tuttlingen mit einer Abbildung des Max-Schneckenburger-Denkmals,  der Turn-und Festhalle und der Volksschule.
Beide Gebäude enstanden erst einige Jahre nach der Einweihung des Denkmals im Jahr 1892.
Die Postkarte ist ungelaufen.
Tuttlingen-2
Postkarte aus Tuttlingen mit einer Abbildung des Max-Schneckenburger-Denkmals und einer Stadtansicht.
Diese Postkarte wurde am 31.12.1899 zum Jahrhundertwechsel von Tuttlingen nach Maulbronn geschickt.
Postkarte-Tuttlingen-3
Diese Postkarte aus Tuttlingen zeigt die Stadtansicht mit dem Honberg und dem Stadtgarten, in dem, nahe der Donau, das Max-Schneckenburger-Denkmal stand.
Die Postkarte wurde am 19.5.1921 von Tuttlingen nach La Chaux-de-Fonds in die Schweiz geschickt.
Germania-Tuttlingen-8
Postkarte aus Tuttlingen mit einem direkten Blick auf den Honberg, das Stadtzentrum und das Max-Schneckenburger-Denkmal.
Diese Postkarte ist ungelaufen.
Postkarte-Tuttlingen-4
Lithographie einzelner Stadtansichten von Tuttlingen mit dem Max-Schneckenburger-Denkmal und den letzten beiden Zeilen des von Max Schneckenburger gedichteten Liedes "Die Wacht am Rhein".
Diese Postkarte wurde am 30.12.1901 von Tuttlingen nach Oedelsheim in Curhessen geschickt.
Germania-Tuttlingen-9
Postkarte aus Tuttlingen mit Blick auf die Stadt, den Honberg, den Stadtgarten mit Max-Schneckenburger-Denkmal und Springbrunnen. Diese Postkarte wurde am 7. Januar 1915 nach Triberg in den Schwarzwald geschickt.
Postkarte-Tuttlingen-5
Lithographie einzelner Stadtansichten der Stadt Tuttlingen mit dem Max-Schneckenburger-Denkmal.
Diese Postkarte wurde am 10. November 1897 von Tuttlingen nach Biberach geschickt.
Postkarte-Tuttlingen-10
Postkarte aus Tuttlingen mit einer Ansicht der Bahnhofstraße und des Stadtgartens. Inmitten der Bäume kann man die "Germania"-Figur des Max-Schneckenburger-Denkmals erkennen. Adolf Jahn war bei der Enthüllung am 19.06.1892 und den sich anschließenden Feierlichkeiten persönlich anwesend. Er wird vielleicht im Gasthof Kaiserhof gegenüber des Stadtgartens logiert haben.
Diese Postkarte wurde am 19.11.1917 als Feldpost nach Schwenningen verschickt.
Postkarte Tuttlingen-12
Postkarte aus Tuttlingen mit der Ansicht des Stadtgartens und Blick auf die Turnhalle und die Volksschule. Diese Postkarte wurde am 25.8.1904 von Tuttlingen nach Eure-et-Loir in Frankreich geschickt. Zu dieser Zeit scheint die Bepflanzung des Stadtgartens begonnen zu haben. Das Max-Schneckenburger-Denkmal ist am rechten Rand erkennbar.
Postkarte-Tuttlingen-Talheim
Klapppostkarte zum Gedenken an Max Schneckenburger, den Dichter des Gedichtes "Die Wacht am Rhein".
Text zum ersten Bild: Max-Schneckenburger's Geburtshaus. Dichter der "Wacht am Rhein". Geb. den 17. Februar 1819 zu Talheim (Tuttlingen).
Text zum zweiten Bild: Max-Schneckenburger-Denkmal. Eingeweiht zu Tuttlingen den 19. Juni 1892. Gesetzlich geschützt. Verlag v. U. Haag, Photogr., Tuttlingen 1899.
Text zum dritten Bild: Max-Schneckenburger's Grabmal. Gest. den 3. Mai 1849 zu Burgdorf (Schweiz). Überführt nach Talheim den 18. Juli 1886.

Auf der Rückseite befinden sich drei Gedichte.

Postkarte-Tuttlingen-Talheim-2
Mein Testament.
Wenn ich einmal sterben werde
Weit von meinem Vaterland
Legt mich nicht in fremde Erde
Bringt mich nach dem heim'schen Strand.
Meines Herzens Flamme lodert
Einzig Dir, Germania!
D'rum, wenn einst mein Leib vermodert
Sei mein Staub den Väter'n nah!

Viktor Scheffel's Nachruf.
Schmerzlich hat's Dein Mund gesprochen
Und in trüber Zeiten Gram
Ist Dein treues Herz gebrochen
Eh' der Tag der Freude kam;
Schmerzlich eiltest Du hinüber
In den großen Zeitenlauf,
Ueber Deinem Grabeshügel
Geh'n des Dichters Rosen auf.








Die Wacht am Rhein.
Es braust ein Ruf wie Donnerhall!
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des Stromes Hüter sein?
/: Lieb' Vaterland magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein!:/

Er blickt hinauf in Himmelsau'n,
Wo Heldenväter niederschau'n,
Und schwört mit stolzer Kampfeslust:
"Du Rhein bleibst deutsch, wie meine Brust."
/: Lieb' Vaterland:/

Durch Hunderttausend zuckt es schnell
Und aller Augen blitzen hell,
Der Deutsche, bieder, fromm und stark,
Beschirmt die heil'ge Landesmark!
/: Lieb' Vaterland:/

So lang ein Tropfen Blut noch glüht
Noch eine Faust den Degen zieht
Und noch ein Arm die Büchse spannt,
Betritt kein Feind hier Deinen Strand.
/: Lieb' Vaterland:/

Der Schwur erschallt, die Woge rinnt
Die Fahnen flattern hoch im Wind:
Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein,
Wir alle wollen Hüter sein!
/: Lieb' Vaterland:/

Germania-Denkmal Sulzfeld
Auch in Sulzfeld im Kraichgau/Baden stand ein Germania Denkmal mit der Germania-Figur von Adolf Jahn.
Die Postkarte aus Sulzfeld zeigt verschiedene Ansichten, unter anderem die evangelische Kirche, vor der das Germania Denkmal bis 1968 stand.
Die Postkarte wurde am 22. Januar 1928 von Sulzfeld nach Oftersheim geschickt.
Germania-Sulzfeld-2
Photographie der evangelischen Kirche in Sulzfeld mit der Germania-Figur.
©Foto Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund, Archiv Nr. 366 Gs 69
Germania-Memprechtshofen-1
In Memprechtshofen bei Kehl am Rhein steht bis heute ein Kriegerdenkmal, das an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnern soll. Auch für dieses Denkmal wurde damals die "Germania-Figur von Adolf Jahn ausgewählt. Die Postkarte ist ungelaufen,
es liegt keine Datumsangabe vor.
Germania-Memprechtshofen-2
Mit dieser Postkarte aus Memprechtshofen bei Kehl am Rhein wirbt der in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kriegerdenkmal mit "Germania"-Figur liegende Gasthof "Zum grünen Baum" für sich. Auch diese Postkarte ist ungelaufen und ohne Datumsangabe.
Germania-Figur in Dorum-1
Auch in Dorum, Landkreis Cuxhaven steht auf dem Marktplatz vor der Kirche bis heute ein Kriegerdenkmal 1870/71.
Die Postkarte aus Dorum zeigt eine Abbildung des Kriegerdenkmals mit Germania-Figur und des Marktplatzes von Dorum mit dem Kriegerdenkmal.
Diese Postkarte wurde am 11. Februar 1901 von Dorum nach Neuhaus a. d. Oste geschickt.
AK-Germania-Dorum-2
Postkarte aus Dorum mit einer Abbildug des Marktplatzes mit Kriegerdenkmal und Germania-Figur.
Diese Postkarte wurde am 14.08.1904 von Dorum nach Hemmoor geschickt.
AK-Germania-Dorum-3
Noch eine Postkarte aus Dorum, die mehr den Urlaubscharakter der nahen Nordsee zeigt, aber auch den Marktplatz im Jahr 1975.
Diese Postkarte wurde am 21.07.1975 von Dorum nach Eisenhüttenstadt geschickt.
Postkarte-Lüben
Postkarte aus Lüben in Schlesien mit einer Abbildung des Kaiser Wilhelm-Denkmals.
Diese Postkarte wurde am 5.5.1915 von Lüben (Schlesien) nach Strassburg geschickt.
Postkarte-Baltzer-Brunnen
Postkarte aus Nordhausen am Harz mit einer Abbildung des Baltzer-Brunnens.
Diese Postkarte wurde am 18.08.1939 von Nordhausen nach Hamburg geschickt.
Baltzer-Brunnen-2
Der Baltzer-Brunnen in Nordhausen aus einer anderen Perspektive.
Aus dieser Sicht kann man den knieenden und Wasser schöpfenden jungen Mann gut erkennen und die Bedeutung des Namens des Brunnens, "Wanderbursche", ist deutlich erkennbar. 
Die Postkarte ist ungelaufen.
Baltzer-Brunnen-5
Postkarte des Baltzer-Brunnens in Nordhausen.
Diese Postkarte diente auf ihrer Rückseite dem Hotel und Restaurant Bürgerhof als Werbung und zur Abrechnung für eine Gastübernachtung am 23.4.1931.
Baltzer-Brunnen-3
Postkarte aus Nordhausen mit einer Abbildung des Baltzer-Brunnens.
Diese Postkarte wurde 1938 von Nordhausen in die Nähe von Hildesheim geschickt.
Baltzer-Brunnen-6
Kolorierte Postkarte aus Nordhausen mit einer Abbildung des Baltzer-Brunnens. Die Postkarte ist ungelaufen.
Die Aufnahme muß angesichts des Wachstums der Bäume zu einem frühen Zeitpunkt entstanden sein.


Alle abgebildeten Postkarten und Photographien befinden sich in meinem Besitz.


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